Paketbomben

Einserkastl24. Oktober 2018, 16:49
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US-Sicherheitsbehörden haben verdächtige Pakete an Barack Obama und Hillary Clinton abgefangen

An die Adressen von Hillary und Bill Clinton sowie an die der Obamas wurden Paketbomben geliefert. Sie ähneln jener Paketbombe, die am Wohnsitz des liberalen Milliardärs George Soros gefunden und kontrolliert zur Explosion gebracht wurde.

Da hat jemand Donald Trump zu intensiv zugehört. Der US-Präsident ist derzeit auf Wahlkampftour für die sogenannten Midterm-Elections, bei denen es um sehr viel geht. Wenn die Demokraten eines der beiden Häuser des Kongresses zurückgewinnen (man rechnet mit dem Repräsentantenhaus), dann haben sie erstmals eine Möglichkeit, Trumps Politik ernsthaft zu konterkarieren. Wenn aber die Republikaner überall siegen, dann befürchten ernsthafte Kommentatoren, dass er bei seinen heimlichen Träumen nicht mehr zu stoppen ist – nämlich ein Autokrat zu werden wie sein Vorbild Putin.

Was auch immer daran reale Bedrohung ist – Trump hat sich zuletzt bei Wahlkampfauftritten keine Zügel mehr angelegt. Er hat behauptet, dass es in Kalifornien Aufstände gegen die Ansiedelung von Flüchtlingen gegeben hat; dass die Demokraten jedem Immigranten ein Auto geben wollen; dass bei der Karawane, die von Mittelamerika herauf durch Mexiko in Richtung US-Grenze wandert, nahöstliche Terroristen gesichtet wurden und so weiter. Er führt sich auf wie ein Demagoge. Irgendwer hat begonnen, das ernst zu nehmen. (Hans Rauscher, 24.10.2018)

Weitere Kommentare von Hans Rauscher lesen Sie hier.

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