"Extrem gefährlicher" Hurrikan steuert auf Mexiko zu

    22. Oktober 2018, 06:55
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    Die Behörden warnen vor Wirbelsturm "Willa" der Kategorie 4. Sturmspitzen von bis zu 220 Stundenkilometer

    Mexiko-Stadt – Ein Hurrikan der zweithöchsten Kategorie 4 hat sich im Pazifik gebildet und steuert auf Mexiko zu. Der Hurrikan "Willa" sei "extrem gefährlich", warnte das US-Hurrikan-Zentrum (NHC) am Sonntag. Er erreichte demnach Windgeschwindigkeiten von 230 Stundenkilometern und bewegte sich mit einer Geschwindigkeit von neun Stundenkilometern in Richtung Nord-Nordwesten auf die mexikanische Küste zu.

    Am frühen Montag befand sich "Willa" rund 340 Kilometer südwestlich der Gemeinde Cabo Corrientes. Laut NHC dürfte der Hurrikan am Dienstag die Küste erreichen. Für Teile im Südwesten und Mittelwesten des Landes sei ab Dienstag mit lebensbedrohlichen Flutwellen, Sturmböen und Starkregen zu rechnen, warnte das US-Hurrikan-Zentrum. Die mexikanischen Behörden stellten ein großes Gebiet der Westküste zwischen Playa Perula und Bahia Tepehuayas unter Beobachtung.

    Gewinnt schnell an Stärke

    Hurrikan "Willa" hatte rasch an Stärke gewonnen und war von der Kategorie 3 auf 4 hochgestuft worden. Je langsamer sich der Sturm vorwärtsbewegt, desto zerstörerischer ist er.

    Für den Süden Mexikos warnten die Behörden unterdessen vor dem Tropensturm "Vicente". Mit starkem Regen und Überschwemmungen in seinem Gefolge sei zu rechnen. Heftiger Regen, Überflutungen und Erdrutsche hatten bereits am Donnerstag elf Menschen im südlichen Bundesstaat Oaxaca das Leben gekostet.

    Erst vor knapp zwei Wochen hatte Hurrikan "Michael" – ebenfalls ein Wirbelsturm der Kategorie 4 – in Florida und in weiteren US-Bundesstaaten schwere Verwüstungen angerichtet. Zahlreiche Menschen kamen ums Leben.

    (APA, 22.10.2018)

    • Am Wochenende genossen noch einige die ersten Windböhen. Die Windstärke nahm mittlerweile aber kräftig zu und dürfte schon bald gefährliche Ausmaße annehmen.
      foto: apa/afp/daniel slim

      Am Wochenende genossen noch einige die ersten Windböhen. Die Windstärke nahm mittlerweile aber kräftig zu und dürfte schon bald gefährliche Ausmaße annehmen.

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