Mähboote entfernten in Alter Donau 3.350 Tonnen Wasserpflanzen

    21. Oktober 2018, 14:03
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    Wiens Umweltstadträtin Ulli Sima bilanzierte – das massive Wachstum der Makrophyten sei jedes Jahr eine große Herausforderung

    Wien – Die Mähboote haben heuer in der Alten Donau 3.350 Tonnen Wasserpflanzen entfernt. "Es war der intensivste Einsatz in der Geschichte des Mähens", bilanzierte Umweltstadträtin Ulli Sima am Sonntag in einer Aussendung. Die Unterwasserpflanzen, die sogenannten Makrophyten, seien Garant für die hohe Wasserqualität im Naturgewässer.

    "Das massive Wachstum der Unterwasserpflanzen stellt uns jedes Jahr vor eine große Herausforderung. Wir müssen die Pflanzen erhalten und schonen, um die hohe Wasserqualität sicherzustellen, und gleichzeitig gilt es, die Alte Donau als Naherholungsgebiet zu sichern", schilderte Gerald Loew, Abteilungsleiter der MA 45 – Wiener Gewässer, die Herausforderungen.

    Erstmals waren heuer die neuen Amphibienboote der Stadt Wien im Einsatz, kleiner und wendiger als die früher eingesetzten Boote. Laut MA 45 ist ihr größter Vorteil, dass sie in einer Tiefe von bis zu 2,5 Metern mähen können.

    2018 war wegen der überdurchschnittlich warmen Monate April und Mai eine große Herausforderung, hieß es. Die Unterwasserpflanzen seien explosionsartig bis zu 50 Zentimeter pro Woche gewachsen. Nicht zuletzt deshalb sei es der größte Mäheinsatz der Geschichte gewesen. Bis zu 18 Boote waren im Einsatz. (APA, 21.10.2018)

    • Die neuen Amphibienboote der Stadt Wien kamen heuer erstmals zum Einsatz. Sie sind kleiner und wendiger als die Vorgänger.
      foto: apa/wgm/christian jobst

      Die neuen Amphibienboote der Stadt Wien kamen heuer erstmals zum Einsatz. Sie sind kleiner und wendiger als die Vorgänger.

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