Apple-Chef wettert gegen Bericht zu chinesischen Spionagechips

    20. Oktober 2018, 10:31
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    Bloomberg solle den Artikel zurückziehen, fordert Tim Cook in seinem ersten öffentlichen Interview zur Causa

    Der Bloomberg-Bericht sorgte weltweit für Aufsehen: Chinesische Spione sollen heimlich Spionagechips in Server eingebaut haben, die anschließend bei Amazon, Apple und anderen US-Firmen zum Einsatz kamen. So konnte Chinas Geheimdienst dann jederzeit auf sensible Daten zugreifen. Bloomberg stützte sich dabei auf anonyme Quellen, nach der Publikation hagelte es Dementi.

    "Dinge sind nicht passiert"

    Nun hat sich Apple-Chef Tim Cook öffentlich zur Causa geäußert. Er verlangt, dass Bloomberg den Artikel zurückzieht. "Apple hat klar gesagt, dass diese Dinge nicht passiert sind und alle Fragen beantwortet", so Cook zu Buzzfeed. Die von Bloomberg an den iPhone-Hersteller herangetragene Story habe sich "jedes Mal geändert, und jedes Mal haben wir nichts gefunden", sagt Cook.

    Handelsstreit

    Kritiker des Berichts denken, dass Bloomberg von der US-Regierung instrumentalisiert wurde. Der Artikel liefert Munition im Handelsstreit zwischen den USA und China. Öffentlich gab es bislang keine Bestätigung für die Behauptungen. (red, 20.10.2018)

    • Apple-Chef Tim Cook ist auf Bloomberg nicht besonders gut zu sprechen
      foto: apa/afp/berger

      Apple-Chef Tim Cook ist auf Bloomberg nicht besonders gut zu sprechen

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