ORF-Chef Wrabetz weist Stegers "Pauschalverunglimpfung" zurück

    19. Oktober 2018, 19:20
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    "Sachliche kritische Auseinandersetzung ja, aber wenn, dann im Stiftungsrat!"

    Wien – ORF-Generaldirektor Alexander Wrabetz reagiert – eineinhalb Tage nach Bekanntwerden – via Twitter auf Kritik von ORF-Stiftungsratschef Norbert Steger (FPÖ): "Die pauschale öffentliche Kritik an Mitgliedern der Direktoriums und die Punzierung von Mitarbeitern aller Ebenen durch den Vorsitzenden des Stiftungsrates ist selbstverständlich zurückzuweisen."

    Nachsatz in Wrabetz' Tweet: "Sachliche kritische Auseinandersetzung ja, aber wenn, dann im Stiftungsrat!"

    Steger bezeichnete etwa die aktuelle ORF-Geschäftsführung bei einer Veranstaltung des Vereins Medienjournalismus Österreich (MÖ) als "schwach". Er ordnete Onlinechef und Technikvizedirektor Thomas Prantner als "ÖVPler" ein, der die FPÖ immer (später: meistens) "gut behandelt" habe.

    FPÖ-Mediensprecher Hans-Jörg Jenewein distanzierte sich von den "Privatmeinungen" Stegers über den ORF, seine Führung und den Zeitplan für ein neues ORF-Gesetz. (fid, 19.10.2018)

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      foto: apa/georg hochmuth
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