Ludwig will zusammen mit Wiener City-Chef Figl Lösung für Fiaker finden

    17. Oktober 2018, 12:09
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    "Kosten entstehen immer, wenn Straßen benützt werden", sagt der Bürgermeister. Auch viele Wiener würden die Fiaker als "wichtiges Kulturgut" schätzen

    Wien – Bürgermeister Michael Ludwig (SPÖ) kann sich ein Aus für die Fiaker in Wien – wie es der Innenstadt-Bezirksvorsteher Markus Figl (ÖVP) in den Raum gestellt hat – nicht vorstellen. Er stehe in Kontakt sowohl mit den Kutschern als auch mit dem City-Chef. "Wir werden da sicher eine gute Lösung finden, dass die Fiaker auch in Zukunft in Wien Bestand haben", sagte Ludwig am Mittwoch.

    Nicht nur Touristen, auch viele Wiener würden die Fiaker als "wichtiges Kulturgut" schätzen, betonte der Bürgermeister. Die hohen Kosten für den Bezirk, die Figl infolge der Straßenschäden durch die Gespanne ins Treffen geführt hatte, lässt Ludwig nur bedingt gelten: "Kosten entstehen immer, wenn Straßen benützt werden. Das gilt für alle Verkehrsmittel." Ob das Rathaus dem Bezirk in dieser Sache stärker unter die Arme greifen werde, ließ er offen.

    Keine Bedrohung

    Nur so viel: Es habe auch bei anderen Projekten sehr gute Übereinkommen mit der Inneren Stadt gegeben – etwa bei Platzgestaltungen. "Ich bin sicher, dass die Fiaker keine Bedrohung der Straßen im ersten Bezirk darstellen werden", meinte Ludwig. (APA, 17.102018)

    • Michael Ludwig (nicht im Bild) kann sich kein Fiaker-Verbot vorstellen.
      foto: matthias cremer

      Michael Ludwig (nicht im Bild) kann sich kein Fiaker-Verbot vorstellen.

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