Mate 20 X: Huawei verbaut "Wundermaterial" Graphen

    16. Oktober 2018, 19:22
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    Soll das Smartphone besser kühlen – Bisher findet sich Graphen kaum in Alltagsgegenständen

    Das Wundermaterial "Graphen" hat das Potenzial die Industrie auf den Kopf zu stellen. Es leitet Elektrizität besser als Kupfer, zerstreut Wärme sehr schnell und ist 100-mal stärker als Stahl. Allerdings gibt es kaum Produkte, die es nutzen. Lediglich in Tennisschlägern und Ski ist das extrem dünne Material, das nur aus einer einzigen Schicht Kohlestoffatomen besteht, häufig zu finden. Von den angekündigten faltbaren Handys oder Super-Batterien ist nichts zu sehen.

    Handykühlung mit Graphen

    Der chinesische Smartphone-Hersteller hat am Dienstag ein weiteres Einsatzgebiet vorgestellt. Graphen wird zu Kühlung seines neuen Mate 20 X eingesetzt, das am Dienstag – neben den Mate 20 und dem Mate 20 Pro – in London vorgestellt wurde. Das Handy soll mit seinem starken Prozessor und Akku hauptsächlich Spieler ansprechen. Die hervorragenden Kühleigenschaften von Graphen werden schon seit einigen Jahren erforscht. Es ist aber trotzdem beachtlich, dass Huawei es verbaut. Und zwar als erster Hersteller, wie das Unternehmen betont.

    Sechseckig-wabenartige Struktur

    Graphen gehört heute zu den dünnsten herstellbaren Materialien. Es weist eine sechseckig-wabenartige Struktur auf, ist nur eine einzige Atomlage dick und somit nahezu zweidimensional, ist sehr stabil und bleibt dabei biegsam. (sum, 16.10. 2018)

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    Huawei

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      foto: sum
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