"Star Wars: KOTOR": Lucasfilm verhindert vielversprechendes Fan-Remake

    15. Oktober 2018, 09:42
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    Projekt seit 2015 in Entwicklung – mit Unterlassungserklärung gestoppt

    Ein Fan-Remake von Star Wars: Knights of the Old Republic wird es nie geben. Das Projekt war seit Ende 2015 in Entwicklung, LucasFilm hat die Veröffentlichung mittels Unterlassungserklärung verhindert. Die Website zu dem Fan-Remake ist bereits offline, auf Twitter veröffentlichte ein Entwickler das Schreiben des US-Produzenten.

    Die Unterlassungserklärung im Wortlaut.

    Alles aus dem Netz entfernen und den Code löschen

    Darin wird gefordert die Fortentwicklung des Remakes zu unterlassen. Dabei wird auf die Rechte von LucasFilm verwiesen und dass eine weitere Nutzung des "geistigen Eigentums" des Unternehmens für Verwirrung in der Öffentlichkeit sorgen könnte. Bis zum 15. Oktober sollen die Entwickler deshalb sämtliche Inhalte von der offiziellen Website entfernen und den Code des Projekts löschen.

    Dies war der letzte Stand des Projekts.

    Komplettes Remake geplant

    Die Entwickler hatten bei dem Projekt ambitionierte Pläne. So war ein komplettes Remake von Star Wars: Knights of the Old Republic geplant. Dabei waren laut Gamestar anpassbare Laser-Schwerter und die Option auf Ego-Perspektive vorgesehen. Zudem sollte das Game in der Unreal Engine 4 verwirklicht werden. Erst kürzlich wurde mittels Update der Fortschritt des Projekts öffentlich gemacht.

    mrmattyplays

    Nur ein Versuch, sich ins Rampenlicht zu rücken?

    Mit der Einstellung des Projekts wurden auch Gerüchte laut, dass es den Machern gar nicht darum ging, dieses jemals fertigzustellen. Vielmehr soll dies ein Versuch gewesen sein, sich selbst ins Rampenlicht zu bringen und für die weitere Jobsuche auf sich aufmerksam zu machen. Wirkliche Beweise gab es dafür allerdings nicht.

    Jahrelanger Streit vor Gericht

    Prinzipiell hätten die Macher gegen die Unterlassungserklärung vorgehen können. "Die Streitereien vor Gericht würden Jahre andauern und um die 100.000 Dollar kosten. Uns war von Anfang an klar, dass wir das Projekt beenden werden, sollte dieses Szenario eintreten", sagte Tayler Trotter, der Chef des Remakes. (red, 15.10.2018)

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