Giorgi und Alexandrowa um Titel in Linz

    13. Oktober 2018, 18:07
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    Russische Qualifikantin mit überraschendem Comeback gegen Petkovic

    Linz – Das Überraschungs-Endspiel des mit 250.000 Dollar dotierten Upper Austria Ladies in Linz heißt Camila Giorgi gegen Jekaterina Alexandrowa. Nach dem 6:3,6:4-Erfolg der als Nummer 5 gesetzten Italienerin über die Belgierin Alison van Uytvanck erfing sich die russische Qualifikantin gegen Andrea Petkovic nach einem Fehlstart und siegt noch 0:6,6:4,6:0.

    Die 23-jährige Nummer 119 im WTA-Ranking erreichte ihr erstes Finale auf der WTA-Tour. Gegen Giorgi hat sie bisher einmal gespielt, die Italienerin hatte sich 2016 im Kattowitz-Achtelfinale in drei Sätzen durchgesetzt. Alexandrowa kehrt auf jeden Fall in die Top 100 zurück. Giorgi wird in jedem Fall ihr bisher bestes Ranking (30.) toppen. Sie hat mit Linz noch eine alte Rechnung offen, schließlich hatte sie schon vor vier Jahren das Endspiel in der TipsArena erreicht. Damals musste sich Giorgi aber der Tschechin Karolina Pliskova beugen. Die Siegerin des einzigen WTA-Turniers in Österreich erhält 280 Punkte und einen Siegerscheck in Höhe von 43.000 Dollar (37.152,24 Euro).

    Petkovic war fulminant in ihr drittes Saison-Halbfinale nach Guangzhou und Washington gestartet. Nach einem eindrucksvollen 6:0 deutete bereits alles auf ihre erstes WTA-Tour-Finale seit 2015 (Titel in Antwerpen) hin. Doch dann legte Alexandrowa einerseits ihre Nervosität ab und steigerte sich, bei Petkovic kam indes zusehends Sand ins Getriebe.

    Der 23-jährigen russischen Außenseiterin gelang gegen die 31-Jährige, die zum Auftakt mit dem Sieg über die topgesetzte Weltranglisten-Neunte Julia Görges überrascht hatte, der Satzgleichstand. Im dritten Satz stellte Alexandrowa schnell die Weichen zum Sieg, der Spielverlauf gipfelte mit einem Ass beim Matchball zum 6:0.

    "Es ist unglaublich, ich habe in der Qualifikation gespielt und stehe jetzt im Finale", freute sich Alexandrowa. "Als ich die Auslosung gesehen habe, habe ich gedacht, ich verliere in der ersten oder zweiten Runde." (APA, 13.10. 2018)

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