Mindestens zehn Tote nach Überschwemmungen in Indonesien

    13. Oktober 2018, 10:05
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    Vermisste in Internat nach Erdrutsch

    Jakarta – Bei schweren Überschwemmungen und Erdrutschen in der indonesischen Provinz Nord-Sumatra sind mindestens zehn Menschen getötet worden. Mindestens zehn weitere Menschen werden in einem Internat im Bezirk Mandailing Natal vermisst, wie ein Sprecher des örtlichen Katastrophenschutzes am Samstag sagte. Die Schule sei unter Erdmassen begraben worden.

    Etwa 24 Dörfer in Mandailing Natal sind nach Behördenangaben von Überschwemmungen und Erdrutschen infolge heftiger Regenfälle seit Mittwoch betroffen. Rettungskräfte hätten sich auf dem Weg in den Katastrophenbezirk gemacht, allerdings sei die Region nur noch schwer zugänglich.

    Immer wieder Unglücke

    In Indonesien kommt es immer wieder zu schweren Unglücken durch Überschwemmungen und Erdrutsche. Im Februar riss eine Lawine auf der größten Insel Java zwölf Menschen in den Tod. Im Juni 2016 kamen fast 50 Menschen ums Leben, als nach heftigen Regenfällen Wasser, Schlamm und Gestein in Dörfer auf Java strömten. (APA, 13.10.2018)

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