Atomic könnte bald in chinesischer Hand sein

12. Oktober 2018, 08:47
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Die finnische Mutter bestätigt Gespräche mit dem chinesischen Interessenten Anta über den Salzburger Skihersteller

Wien/Helsinki/Peking – Der finnische Sportartikelhersteller Amer, Mutterkonzern des Salzburger Skiherstellers Atomic, hat Gespräche mit dem chinesischen Atomic-Kaufinteressenten Anta bestätigt. Es habe "bestimmte Diskussionen" mit Vertretern von Anta gegeben, erklärte Amer laut "Salzburger Nachrichten" (SN, Freitagausgabe) unter Berufung auf einen Bloomberg-Bericht von Donnerstag.

Wie seit Mitte September bekannt, hatte der chinesische Sportartikelkonzern mit dem Finanzinvestor FountainVest vor einem Monat ein Kaufangebot für Amer über rund 4 Mrd. Euro gemacht. Die Börse Helsinki hatte auf eine Erklärung von Amer gedrängt. Amer erinnerte seine Anteilseigner daran, das Anta-Angebot sei an mehrere Bedingungen geknüpft. Bloomberg berichtet, Anta führe Gespräche mit Amer-Aktionären.

In einer möglichen Übernahme durch Anta sieht der Chef der Skifirma Atomic mit Sitz in Altenmarkt im Pongau keine Gefahr für das Werk in Altenmarkt: "Unser Standort hier ist unschlagbar. Ich habe keine Befürchtungen, dass wir abwandern müssen", hatte Wolfgang Mayrhofer Mitte September erklärt. (APA, 12.10.2018)

  • Die Salzburger sind derzeit in finnischer Hand.
    foto: reuters

    Die Salzburger sind derzeit in finnischer Hand.

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