Federer mühte sich ins Shanghai-Viertelfinale

11. Oktober 2018, 15:36
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Dominic Thiem im Doppel out, sein Einzelbezwinger Ebden ebenfalls unter letzten acht

Shanghai – Titelverteidiger Roger Federer ist am Donnerstag mit viel Mühe in das Viertelfinale des Masters-1000-Turniers in Shanghai eingezogen. Wie in seinem Auftaktmatch gegen den Russen Daniil Medwedew wurde der Schweizer beim 6:3,2:6,6:4-Erfolg gegen den Spanier Roberto Bautista Agut hart gefordert. Letztlich stellte der Weltranglistenzweite ohne spielerische Brillanz im Head-to-Head auf 8:0.

Zunächst hatte wenig auf eine knappe Partie hingedeutet. Nach vorerst souveräner Vorstellung brachte der 37-Jährige im gesamten zweiten Satz nur ein Service-Game durch – und nach dem Satzausgleich musste er auch gleich zu Beginn des dritten Durchgangs eine Breakchance des sieben Jahre jüngeren Spaniers abwehren. Danach fand Federer bei eigenem Aufschlag allerdings wieder zur gewohnten Stärke. Das entscheidende Break gelang ihm zum 5:4.

Federer vs. Nishikori

Im Viertelfinale geht es für den topgesetzten Eidgenossen am Freitag gegen den Japaner Kei Nishikori (8). In der oberen Tableau-Hälfte treffen der Brite Kyle Edmund (11) und Alexander Zverev aufeinander. Der Deutsche steht nach einem 6:1,6:4 gegen Alex de Minaur (AUS) kurz vor der Qualifikation für die World-Tour-Finals. Der zweitgereihte Novak Djokovic nahm in einer Neuauflage des French-Open-Viertelfinales am Italiener Marco Cecchinato (16) mit 6:4,6:0 Revanche. Nun wartet Kevin Anderson (RSA-7)

Schließlich hat es auch Matthew Ebden (AUS) unter die letzten acht geschafft. Der nächste Gegner des Achtelfinalbezwingers von Dominic Thiem wurde im letzten Achtelfinale zwischen Juan Martin del Potro (ARG-3) und Borna Coric (CRO-13) ermittelt. Für Thiem war letztlich auch im Doppel Endstation. Mit dem Schweden Robert Lindstedt unterlag er dem Schotten Jamie Murray und dem Brasilianer Bruno Soares (6) 3:6,4:6. (APA; 11.10.2018)

  • Hängt in der Luft: Roger Federer.
    foto: apa/afp/johannes eisele

    Hängt in der Luft: Roger Federer.

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