Moderatorin Hunziker zu #MeToo: Nicht alle sind immer nur Opfer

11. Oktober 2018, 11:11
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"Als arrivierte Schauspielerin bei einem Filmproduzenten kann man schon mal Nein sagen"

Zürich – Fernsehmoderatorin Michelle Hunziker (41) hat erfolgreiche Schauspielerinnen kritisiert, die sich im Zuge der #MeToo-Bewegung als Opfer von sexuellem Missbrauch outen. "Manche dieser Frauen verstehe ich nicht. Nicht alle sind immer nur Opfer", sagte sie dem Schweizer "Tages-Anzeiger" vom Donnerstag.

Sie sei selbst als 17-jährige von einem Model-Agenten unter Druck gesetzt worden. Er habe ihr gesagt, er könne sie groß rausbringen, wenn sie mit ihm schlafe. Sie habe Nein gesagt. Aus Angst habe sie 20 Jahre geschwiegen, sagte Hunziker ("DSDS", "Wetten, dass..?"). Dann habe sie sich doch noch zu Wort gemeldet.

"Ich wollte den Mädchen da draußen sagen, dass es möglich ist, Nein zu sagen", meinte die Schweizerin. Als Gewaltopfer in einer Beziehung oder als unerfahrenes Mädchen habe man kaum Chancen. "Aber als arrivierte Schauspielerin bei einem Filmproduzenten kann man schon mal Nein sagen." (red, APA, 11.10.2018)

  • Michelle Hunziker kritisiert einige Schauspielerinnen, die sich im Zuge der #MeToo-Bewegung als Opfer von sexuellem Missbrauch outen: "Als arrivierte Schauspielerin bei einem Filmproduzenten kann man schon mal Nein sagen."
    foto: reuters / alessandro bianchi

    Michelle Hunziker kritisiert einige Schauspielerinnen, die sich im Zuge der #MeToo-Bewegung als Opfer von sexuellem Missbrauch outen: "Als arrivierte Schauspielerin bei einem Filmproduzenten kann man schon mal Nein sagen."

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