Neue Forschungseinrichtung mit einzigartigem Elektronenmikroskop in Krems

    10. Oktober 2018, 12:45
    1 Posting

    Modernste Infrastruktur wird von drei Hochschulen genutzt

    Krems – Am Campus Krems ist am Dienstag mit der "Core Facility" eine moderne Forschungsinfrastruktur eröffnet worden. Sie soll eine Erweiterung des Methodenspektrums ermöglichen, teilte die Donau Universität am Mittwoch in einer Aussendung mit. Genutzt wird die Einrichtung von der Donau Universität, der Karl Landsteiner Privatuniversität für Gesundheitswissenschaften und der IMC Fachhochschule Krems.

    Leistungsfähiges Elektronenmikroskop

    Den drei Hochschulen steht nun unter anderem ein in seiner Art in Österreich einzigartiges Elektronenmikroskop mit einer Auflösung von vier Nanometern für die human- und biomedizinischen Forschung zur Verfügung. Weiters bietet die zentrale Einrichtung nach Angaben der Donau Universität Krems etwa ein konfokales Laser Scanning Mikroskop, ein Durchflusszytometer sowie ein Nanoparticle Tracking Analysis-Gerät. Die Großgeräte sollen vor allem den beiden Forschungsfeldern Bioimaging und Zellanalytik sowie Biomechanik und Tissue Engineering zugutekommen, hieß es in der Aussendung.

    Die Instrumente befinden sich an zwei Standorten am Campus und ergänzen die Ausstattung des Biomedizinischen Labors an der Donau Universität und das Labor der Karl Landsteiner Privatuniversität für Gesundheitswissenschaften. "Die Core Facility ermöglicht es den Wissenschaftern, ihre Forschungsprojekte mit einer Vielzahl von Methoden umzusetzen, die für die einzelnen Institutionen nicht leistbar wären", sagte Viktoria Weber, Vizerektorin für Forschung an der Donau Universität Krems.

    3,2 Millionen Euro investiert

    Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner bezeichnete die gemeinsam genutzte Infrastruktur als "Vorzeigeprojekt", das richtungsweisend sei und neue Maßstäbe bei der Vernetzung von Bildungs- und Forschungseinrichtungen setze. Die Gesamtinvestitionen für den "Core Facility Campus Krems" werden mit 3,2 Millionen Euro beziffert und laut Aussendung je zur Hälfte durch das Land Niederösterreich und den NÖ Gesundheits- und Sozialfonds (NÖGUS) getragen. (APA, 10.10.2018)

    Share if you care.