Japanischer Konzern Softbank will Mehrheit an WeWork

10. Oktober 2018, 08:00
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15 bis 20 Milliarden Dollar für Büroflächen-Anbieter

Der japanische Technologieinvestor und Telekomkonzern Softbank ist einem Zeitungsbericht zufolge an einem größeren Anteil am Büroflächen-Anbieter WeWork interessiert. Dabei gehe es um eine Summe zwischen 15 und 20 Milliarden Dollar (13,12 bis 17,49 Mrd. Euro), berichtete das "Wall Street Journal" am Dienstag unter Berufung auf mit den Gesprächen vertraute Personen.

Es könnte sich damit um eine der größten Transaktionen des derzeitigen Startup-Booms handeln. Offen sei, ob Softbank dabei eine Mehrheit an WeWork anstrebe, sagte ein Insider der Nachrichtenagentur Reuters. Softbank und WeWork lehnten eine Stellungnahme ab.

Geldgeber für IT-Firmen

Softbank hat sich einen Namen als Geldgeber für Technologiefirmen gemacht. Der Vision Fund gehört mit 93 Milliarden Dollar zu den größten Fonds der Welt. Schon jetzt hält Softbank über den Fonds einen Anteil an WeWork, ist der größte Anteilseigner des Mitfahrdienstes Uber und verfügt unter anderem über Beteiligungen an den Mitfahrdiensten Didi aus China und Grab aus Südost-Asien.

WeWork existiert seit acht Jahren. Das Unternehmen vermietet Büroplätze und Gewerbeflächen auf Monatsbasis und verfügt über Niederlassungen in 77 Städten weltweit, darunter auch Berlin, Frankfurt, München und Hamburg. (APA, 10.10.2018)

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