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Sauberkeit geht vor!

Wie Ameisen den Nachwuchs vor ihren giftigen Putzmitteln schützen

Forscher stellten fest, dass der Kokon ihre Jungtiere vor den Auswirkungen der Ameisensäure bewahrt

Foto: Christopher Pull

Wien – Wenn man sich mit Hunderttausenden Artgenossen ein Haus teilt, tut man gut daran, auf Sauberkeit zu achten. Kein Wunder also, dass Ameisen als außerordentlich reinliche Tiere gelten: Wenn die kleinen Insekten ein neues Nest beziehen, verbringen sie erst einmal mehrere Tage damit, die Unterkunft gründlich zu putzen. Dabei setzen sie auch ein recht potentes Desinfektionsmittel ein: die Ameisensäure. Die Substanz hält zwar das Nest sauber, ihre Verwendung ist aber nicht ohne Risiko, denn sie kann ungeschützte Brut töten. Nun haben Forscher um Sylvia Cremer und Christopher Pull vom Institute of Science and Technology Austria (IST Austria) herausgefunden, dass der Seidenkokon die empfindlichen Puppen vor negativen Auswirkungen der Ameisensäure schützt.

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