EU-weite Aufkleber sollen Fehlern beim Tanken vorbeugen

9. Oktober 2018, 13:40
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Verwirrungen beim Tanken, die auf sprachlichen Unterschieden basieren, möchte die EU damit vermeiden

Wien – Die EU will mit einheitlichen Aufklebern auf Zapfsäulen, Zapfpistolen und Pkw-Einfüllstutzen Falschbetankungen vorbeugen. Die neue Kraftstoffkennzeichnung wird gerade umgesetzt und an den Tankstellen ausgerollt, so der Fachverband der Mineralölindustrie. Bei Pkws ist die Kennzeichnung nur bei Neuwagen vorgesehen.

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Damit will die EU Verwirrungen vorbeugen, wenn Bürger in andere EU-Länder reisen. So steht "gasolina" in Spanien für Benzin, während "gasoil" oder "gazole" in Frankreich für Diesel verwendet wird. Die neuen Kennzeichnungen gelten zudem in den Nicht-EU-Ländern Island, Liechtenstein, Norwegen, Mazedonien, Serbien, Schweiz und Türkei.

Biospritanteil wird besonders ausgewiesen

Das Symbol für Benzin ist ein Kreis mit einem "E" für Ethanol und dem Ethanolanteil, der dem Benzin beigemischt ist – zum Beispiel "E7" in Österreich für einen Ethanolanteil von sieben Prozent. Beim Diesel ist das Symbol quadratisch mit einem "B" für die Biodieselkomponenten, etwa "B7".

Übrigens: Der Kraftstoffeinfüllstutzen eines Benzinfahrzeugs ist kleiner als der Stutzen eines Dieselfahrzeugs. (APA, 9.10.2018)

  • In Spanien steht "gasolina" für Benzin, während Diesel in Frankreich "gasoil" oder "gazole" genannt wird. Mit dieser sprachlichen Hürde soll jetzt Schluss sein.
    foto: reuters/hannibal hanschke

    In Spanien steht "gasolina" für Benzin, während Diesel in Frankreich "gasoil" oder "gazole" genannt wird. Mit dieser sprachlichen Hürde soll jetzt Schluss sein.

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