Limousine, die Unfall mit 20 Toten auslöste, war fahruntauglich

9. Oktober 2018, 06:47
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Das Auto war bei einer Überprüfung durchgefallen, der Fahrer hatte keinen gültigen Führerschein

Buffalo – Nach dem schweren Unfall mit einer Stretch-Limousine mit 20 Toten in den USA sind neue Details bekannt geworden. Der Gouverneur des Bundesstaats New York, Andrew Cuomo, sagte am Montag, die verlängerte Luxuslimousine sei im September bei einer technischen Überprüfung durchgefallen und hätte gar nicht fahren dürfen. Außerdem habe der Chauffeur nicht den erforderlichen Führerschein besessen.

Bei dem schwersten Verkehrsunglück in den USA seit fast zehn Jahren waren am Samstag 20 Menschen ums Leben gekommen. Die Stretch-Limousine war in der Kleinstadt Schoharie in der Nähe von New Yorks Hauptstadt Albany verunglückt. Der Fahrer, die 17 Passagiere und zwei Fußgänger kamen ums Leben. Unter den Opfern waren viele Mitglieder einer Familie – die Stretch-Limousine war für eine Geburtstagsfeier gemietet worden.

Die Behörden haben strafrechtliche Ermittlungen eingeleitet. Die genaue Unfallursache ist noch unklar. Das Fahrzeug gehörte einem Autovermieter, dessen Besitzer pakistanische Wurzeln hat. Er soll Medienberichten zufolge als Informant für die Bundespolizei FBI gearbeitet und bei mehreren Terrorermittlungen als Zeuge ausgesagt haben. (APA, 9.10.2018)

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