Kärnten deckelt Einkommen von landesnahen Managern

    8. Oktober 2018, 14:26
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    Die Obergrenze für Managergehälter liegt künftig beim Bezug des Landeshauptmanns – Der Rechnungshof hatte das gefordert

    Klagenfurt – Das Land Kärnten deckelt künftig die Einkommen von Managern in landesnahen Unternehmen. Wie Landeshauptmann Peter Kaiser (SPÖ) am Montag nach der Regierungssitzung sagte, wird beim Abschluss neuer Verträge und bei Vertragsverlängerungen eine Gehalts-Obergrenze eingezogen. Diese liegt beim Bezug des Landeshauptmannes (14.367,50 Euro Brutto pro Monat). Außerdem werden die Verträge befristet sein.

    Anstalten und Fonds, die von dieser Regelung betroffen sind, sind etwa der Kärntner Wirtschaftsförderungsfonds, die Kärntner Beteiligungsverwaltung, der Krankenanstalten-Betreiber Kabeg, das Landesmuseum oder das Landesarchiv. Mit der Verordnung, die mit 1. Dezember 2018 in Kraft treten soll, komme man einer Forderung des Landesrechnungshofes nach. Auf laufende Verträge hat die Verordnung keine Auswirkung. (APA, 8.10.2018)

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