Apple bestreitet Anschuldigungen rund um chinesische Spionagechips

    8. Oktober 2018, 09:19
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    Das Unternehmen hätte sowohl in routinemäßigen als auch expliziten Untersuchungen keine Chips in den Servern entdeckt, erklärte Apple

    Apples Vizepräsident für Informationssicherheit, George Stathakopoulos, hat in einem Schreiben an den US-Kongress jegliche Anschuldigungen über angebliche chinesische Spionage-Chips in Apples Servern vehement zurückgewiesen. Stathakopoulos betonte man habe sämtliche Server wiederholt überprüft und tue dies auch kontinuierlich und man habe keinen Beweis für die Anschuldigen gefunden.

    Man habe deshalb auch nicht das FBI eingeschalten und die Bundespolizei hätte sich auch in der Vergangenheit noch nie deshalb bei Apple gemeldet, wie es ein Bloomberg-Bericht von letzter Woche nahelegte.

    Regierungsbehörden glauben Apple

    Im Bloomberg-Bericht vom vergangenen Donnerstag wurden Anschuldigungen auf Basis 17 angeblicher Informanten laut, wonach tausende Spionage-Chips nicht nur in Apples, sondern auch in den Servern von Amazon und anderen US-Unternehmen eingebaut worden wären. Apple hingegen entgegnete im Schreiben an den US-Kongress, dass es sich viel eher nur um eine einzige anonyme Quelle und nicht mehr als ein Dutzend gehandelt haben soll. Sowohl die britischen als auch die US-Regierungsbehörden schenkten aber den Dementi der US-Unternehmen Glauben. (red, 8.10.2018)

    • Apple-CEO Tim Cook und sein Team sind überzeugt nicht von chinesischer Spionagesoftware befallen zu sein.
      foto: apa/afp/noah berger

      Apple-CEO Tim Cook und sein Team sind überzeugt nicht von chinesischer Spionagesoftware befallen zu sein.

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