Hütters Frankfurt gewinnt auch bei Hoffenheim, Leipzig nach 6:0 Zweiter

    7. Oktober 2018, 20:16
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    Die Eintracht gewinnt 2:1 in Unterzahl, Sabitzer trifft zweimal beim Kantersieg gegen Nürnberg

    Sinsheim – Eintracht Frankfurt hat am Sonntag in der deutschen Bundesliga eine perfekte Woche gekrönt und Hoffenheim im Duell der zweier international tätiger Mannschaften einen weiteren Dämpfer verpasst. Das Team von Adi Hütter gewann 2:1 und sprang damit nach der siebenten Runde wieder in die obere Tabellenhälfte.

    Ante Rebic (40.) und Luka Jovic (46.) trafen für die Eintracht, die nach Siegen über Hannover und Lazio Rom den dritten Erfolg in acht Tagen feierte. Rebic wurde nach wiederholtem Foulspiel mit Gelb-Rot (64.) vom Platz gestellt. Trotz Überzahl reichte es für die Gastgeber nur noch zum Anschlusstreffer durch Reiss Nelson (82.). Stefan Posch spielte bei Hoffenheim durch, Florian Grillitsch wurde in der 60. Minute ausgetauscht.

    Für die verletzungsgeplagten Hoffenheimer war es die dritte Heimniederlage innerhalb einer Woche. Zuvor hatte die TSG über acht Monate nicht eine Partie vor eigenem Publikum verloren. Mit nur zwei Zählern Vorsprung auf die Abstiegsränge wird die Länderspielpause für die hochambitionierte TSG mehr als ungemütlich.

    Nürnberg kassiert

    Danach setzte RB Leipzig seinen Aufschwung mit dem bislang höchsten Bundesliga-Sieg eindrucksvoll fort und bescherte dem 1. FC Nürnberg das nächste Debakel. Die Sachsen gewannen gegen den völlig überforderten Aufsteiger 6:0 (4:0) und setzten sich mit dem dritten Ligasieg nacheinander auf Platz zwei.

    Leipzig, das nach mäßigem Saisonstart wettbewerbsübergreifend nur eines der letzten neun Spiele verloren hat, machte dank Kevin Kampl (3.), Yussuf Poulsen (7.), Marcel Sabitzer (21.) und Timo Werner (32.) schon in der ersten Hälfte alles klar. Nach der Pause legten Sabitzer (55.) und Werner (59.), der zudem einen Foulelfmeter (63.) verschoss, nach. Für Werner waren es vor 37.389 Zuschauern die Bundesliga-Tore 50 und 51. Nürnbergs Tim Leibold hatte den Elfer mit einer Notbremse verursacht und dafür Rot gesehen. Knapp zwei Wochen nach dem 0:7-Debakel bei Borussia Dortmund präsentierte sich Nürnberg abermals desolat, vom ersten Auswärtssieg der Saison war der Club erneut meilenweit entfernt. (APA, sid, 7.1.2018)

    • Adi Hütter hat quasi einen Lauf.
      foto: imago/michael weber

      Adi Hütter hat quasi einen Lauf.

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