Geschasste Miss Austria setzt sich nach Titelaberkennung zur Wehr

7. Oktober 2018, 19:48
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Daniela Zivkov pocht auf einen aufrechten Vertrag zwischen ihr und dem Veranstalter des Schönheitswettbewerbs

Linz/Lauterach – Nach der Aberkennung ihres Titels hat sich Sonntagmittag die frühere Miss Austria Daniela Zivkov zur Wehr gesetzt. Hintergrund des Konflikts ist, dass die Vermarktungsgesellschaft Miss-Austria-Corporation (MAC) das alleinige Vermarktungsrecht besitzt. Zivkov soll – so der Vorwurf – ohne Rücksprache außerhalb dieser Vereinbarung Termine wahrgenommen haben. In einem Statement auf ihrer Facebook-Seite schrieb Zivkov nun aber, dass es weder eine schriftliche Abmahnung gegeben habe, noch habe sie ihres Wissens gegen einen der Punkte des Lizenzvertrags verstoßen.

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Miss-Austria-Veranstalter Jörg Rigger verlautbart, Daniela Zivkov habe gegen Lizenzvereinbarungen verstoßen.

Zivkov sieht sich als Opfer eines privaten Konflikts zwischen Miss-Austria-Corporation-Geschäftsführer Jörg Rigger gegen dessen Ex-Frau, die als Lizenznehmerin die Miss-Wahlen im Bundesland Oberösterreich betreue. Die 21-Jährige zeigte sich in ihrem Posting am Sonntag schwer enttäuscht. Sie habe ihre Ausbildung beim Bundesheer zugunsten des Miss-Austria-Jahres auf Eis gelegt und seit ihrem Titelgewinn "nur Ausgaben und keinen einzigen bezahlten Job gehabt".

Ihr seien am Samstag bei einem Gespräch um 19 Uhr zwei Zettel zur Unterschrift vorgelegt worden, die sie selbstverständlich nicht unterzeichnet habe. Es gebe einen aufrechten Lizenzvertrag zwischen der Miss-Austria-Corporation und ihr. (APA, 7.10.2018)

  • Daniela Zivkov sieht sich als Opfer eines Konflikts zwischen dem Miss-Austria-Geschäftsführer und dessen Ex-Frau. Seit ihrem Titelgewinn habe sie "nur Ausgaben gehabt".
    foto: apa/bywilliams/williams lösch

    Daniela Zivkov sieht sich als Opfer eines Konflikts zwischen dem Miss-Austria-Geschäftsführer und dessen Ex-Frau. Seit ihrem Titelgewinn habe sie "nur Ausgaben gehabt".

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