ManUnited wendet Blamage gegen Newcastle ab

6. Oktober 2018, 20:46
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Mourinho-Team schlägt den Vorletzten nach 0:2 noch 3:2 – Spurs mühen sich zu 1:0 gegen Cardiff

London/Manchester – Manchester United hat seinem schwer in der Kritik stehenden Trainer Jose Mourinho zumindest eine kurze Atempause verschafft. Englands Rekordmeister verwandelte am Samstag im Heimspiel gegen den sieglosen Nachzügler Newcastle United einen 0:2-Rückstand noch in einen 3:2-Sieg. Den entscheidenden Treffer erzielte Alexis Sanchez in der 90. Minute per Kopf.

United beendete damit eine Serie von vier Pflichtspielen ohne Sieg und schob sich in der Tabelle auf Rang acht. Dabei hatte es vor der Pause alles andere als gut ausgesehen. Kenedy (7.) und Yoshinori Muto (10.) hatten den Vorletzten in Führung gebracht, ehe Manchester durch Treffer von Juan Mata (70.) und Anthony Martial (76.) doch noch die Wende gelang.

Wie lange es bei United noch mit Trainer Mourinho weitergeht, steht dennoch in den Sternen. Der Portugiese hat sich in den vergangenen Wochen wiederholt mit der Presse angelegt. Auch nach dem Newcastle-Spiel zog er eine Show ab, beklagte die Schuldzuweisungen. "Ich fahre heute Abend nach London. Wenn es morgen in London regnet, ist es meine Schuld", sagte der 55-Jährige. "Wenn es mit den Brexit-Vereinbarungen ein Problem gibt, auch meine Schuld."

Tottenham verbesserte sich vorerst auf Platz drei. Die Spurs gewannen ihr Heimspiel gegen den Tabellenletzten Cardiff mit Mühe 1:0. Das Goldtor gelang Eric Dier (8.). Der Schlager der 8. Runde zwischen Spitzenreiter Manchester City und Verfolger Liverpool steigt erst am Sonntag, an dem auch der bisherige Tabellendritte Chelsea in Southampton im Einsatz ist.

Gestolpert

Eine empfindliche Heimpleite setzte es für Watford, das neuerlich ohne Sebastian Prödl im Kader gegen Bournemouth 0:4 unterging. Leicester City verlor ohne Ersatzmann Christian Fuchs sein Heimspiel gegen Everton 1:2. Watford rutschte dadurch auf Rang acht zurück, Leicester an die neunte Stelle.. (APA, 6.10.2018)

  • Emotionen.
    foto: reuters/noble

    Emotionen.

  • Eric Dier macht's.
    foto: apa/afp/adrian dennis

    Eric Dier macht's.

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