Der nächste 007? Briten eher für weiblichen Bond als für nichtbritischen

    5. Oktober 2018, 15:46
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    Einer Umfrage zufolge wird aber beides von einer Mehrheit abgelehnt. Unterstützung gibt es für einen schwarzen oder schwulen Bond

    London – Ein weiblicher James Bond? Die Briten schreckt diese Vision weniger ab als jene, dass der legendäre Geheimagent kein Brite mehr wäre. Dies geht aus einer am heutigen Freitag veröffentlichten Umfrage des Instituts YouGov hervor. Sie zeigt auch, dass sich eine Mehrheit der Befragten einen schwarzen oder schwulen Bond vorstellen können.

    Demnach bezeichnen es 36 Prozent als "akzeptabel", dass James Bond eine Frau ist. 51 Prozent würden einem solchen Rollensprung als "inakzeptabel" einstufen. Einen Nicht-Briten im Dienste ihrer Majestät würden nur 35 Prozent akzeptieren und 53 Prozent nicht.

    Idris Elba ist Wunschnachfolger

    Kein Problem hat eine Mehrheit der Briten damit, dass James Bond einer ethnischen Minderheit angehört. 58 Prozent der Befragten bezeichneten dies als "akzeptabel", 29 Prozent als "inakzeptabel". Immerhin eine relative Mehrheit (47 zu 40 Prozent) könnte sich mit einem homosexuellen Bond anfreunden.

    YouGov hat die Briten auch befragt, wer Daniel Craig als Bond-Darsteller nachfolgen könnte. Hier hatte der dunkelhäutige Titelstar der BBC-Krimiserie "Luther", Idris Elba, mit 28 Prozent deutlich die Nase vorne, gefolgt von Tom Hardy (11 Prozent), Tom Hiddleston (fünf Prozent) und Jason Statham (drei Prozent). (APA, 5.10.2018)

    • Wer soll Daniel Craig nachfolgen, wenn er als James Bond aufhört?
      foto: reuters

      Wer soll Daniel Craig nachfolgen, wenn er als James Bond aufhört?

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