Projekt Spielberg 2017 wieder mit Millionenverlust

5. Oktober 2018, 14:38
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Der Fehlbetrag des obersteirischen Formel-1-Projektes soll im Vorjahr 33,4 Millionen Euro betragen haben

Spielberg/Fuschl – Das Formel-1-Projekt im obersteirischen Spielberg hat 2017 wiederholt einen Millionenverlust eingefahren, wie das Wirtschaftsmagazin "trend" in seiner aktuellen Ausgabe berichtet. Der Fehlbetrag liegt demnach in der Höhe von 33,4 Mio. Euro, bezog sich das Magazin auf die jüngst hinterlegte Bilanz.

Der Umsatz mit Tickets habe sich im vierten Jahr nach der Rückkehr des Formel-1-Grand-Prix und des MotoGP in die Obersteiermark laut "trend" auf 9,9 Mio. Euro belaufen. Die Gesellschaft des Investors und Red-Bull-Chefs Dietrich Mateschitz rechne jedoch für 2018 mit einem Umsatzanstieg: 185.000 Zuschauer hat der Formel-1-Grand-Prix von Österreich in Spielberg Ende Juni angezogen, mehr als 206.000 Zuschauer zählte der MotoGP im August. Da man weiter in die Marke "Spielberg – Nomen est omen" investieren wolle, sei aber auch 2018 mit keiner Ertragssteigerung zu rechnen. Das "Projekt Spielberg" hat die genannten Zahlen gegenüber der APA am Freitag vorerst nicht kommentiert.

Das Rennen in Spielberg ist vertraglich zumindest bis 2020 gesichert. Ob der Formel-1-Vertrag verlängert werde, sei noch offen, obwohl sich die neuen F1-Eigentümer zuletzt eher optimistisch gezeigt hätten. Laut den letzten Angaben waren fast 300 Mitarbeiter beschäftigt.

Für den nächsten "Großen Preis von Österreich" (28. bis 30. Juni. 2019) sowie den "Motorrad Grand Prix von Österreich" (9. – 11. August) sind bereits Tickets erhältlich. (APA, 5.10.2018)

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