Neue ORF-Kulturdokus: Vom Zentralfriedhof bis zur "Magie der Museen"

    4. Oktober 2018, 12:48
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    Der Sender präsentierte im Wiener Schikaneder seine Kultur-Dokumentationen für den Herbst und Winter

    Wien – Vom Körperkult in den sozialen Medien über die Faszination des Zentralfriedhofs bis zur "Magie der Museen": Diesen Herbst und Winter widmet sich der ORF mit etlichen neuen Kulturdokumentationen einem breiten Themenspektrum. Am Mittwochabend wurde die Projekte im Wiener Schikaneder-Kino von der Redaktion um TV-Kulturchef Martin Traxl präsentiert.

    Dieser betonte dabei, dass Dokumentationen mittlerweile eine wesentliche Rolle im Bereich des investigativen Journalismus übernommen haben. "Da wird mehr Zeit gegeben, da wird in die Tiefe gegangen, was in der tagesaktuellen Arbeit kaum noch möglich ist", unterstrich Traxl die Vorzüge des Formats.

    "matinee", "kulturMontag" und "dokFilm"

    Ausgestrahlt werden die Filme, von denen ein buntes Trailer-Potpourri einen ersten Eindruck vermittelte, vorwiegend auf den ORF-2-Sendeplätzen "matinee", "kulturMontag" und "dokFilm". Zu den Projekten gehört u.a. "Nie genug. Der Körperkult in den sozialen Medien" (21. Oktober um 23.05 Uhr) als Teil des Programmschwerpunkts zum Thema Schönheit sowie ein Film, der sich der Faszination des Zentralfriedhofs auf seine Besucher widmet und auch den Menschen, die hier arbeiten ("Leben für den Tod" am 28. Oktober um 23.05 Uhr).

    Besonders hervorgehoben wurden die achtteilige Serie "Magie der Museen" (im "kulturMontag" ab 10. Dezember), in der Prominente wie Vivienne Westwood durch internationale Museen von Wien bis Madrid führen, und eine Doku über den Aufstieg und Fall der Insel Brioni als Touristenparadies, durch die Schauspieler Erwin Steinhauer das Publikum begleitet ("Brioni" am 16. Dezember um 23.05 Uhr).

    In voller Länge vorgestellt wurde "Wiener Nächte – Musik und Melancholie" (15. Oktober um 22.30 Uhr): Dietmar Petschl und Siegfried Steinlechner beleuchten darin gemeinsam mit Musikern wie Ernst Molden, Der Nino aus Wien, Birgit Denk und anderen die Geschichte des Austropops und die aktuelle Entwicklung der Wiener Musikszene. Neben einzelnen Konzertausschnitten, die teils in vergangene Zeiten entführen, stehen dabei allen voran philosophisch angehauchte Gespräche der Protagonisten im Fokus. (APA, 4.10.2018)

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