Sieben Soldaten bei Bombenanschlag in Südtürkei getötet

    4. Oktober 2018, 10:12
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    Fünf weitere verletzt

    Ankara – In der Provinz Batman im Südosten der Türkei sind am Donnerstag sieben türkische Soldaten bei einem Anschlag getötet worden. Eine von "Terroristen" gelegte Bombe sei explodiert, als ein Militärfahrzeug durch den Bezirk Gercüs fuhr, teilte das Büro des Provinzgouverneurs mit. Fünf Soldaten seien verletzt worden.

    Attentäter der verbotenen kurdischen Arbeiterpartei PKK zündeten einen "selbstgemachten Sprengsatz", als das Fahrzeug mit mehreren Soldaten an Bord vorbeigefahren sei, berichtete die staatliche Nachrichtenagentur Anadolu unter Berufung auf den Gouverneur der mehrheitlich kurdischen Provinz. Es sei eine großangelegte Suche nach den Attentätern im Gang. Die PKK wird in der Türkei, Europa und den USA als Terrororganisation eingestuft.

    Im Südosten des Landes gibt es seit dem Zusammenbruch eines zweijährigen Waffenstillstands im Sommer 2015 beinah täglich Zusammenstöße zwischen türkischen Sicherheitskräften und kurdischen Rebellen. In dem Konflikt wurden seit 1984 mehr als 40.000 Menschen getötet. (APA, 4.10.2018)

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