Ronaldo weist Vergewaltigungsvorwurf erneut entschieden zurück

3. Oktober 2018, 19:29
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Fünffacher Weltfußballer äußerte sich auf Twitter nach Berichten über Anschuldigungen durch US-Amerikanerin

Las Vegas / Turin – Cristiano Ronaldo hat sich am Mittwoch auf Twitter zum Vorwurf der Vergewaltigung geäußert. "Ich weise alle Anschuldigungen, die gegen mich erhoben werden, strikt zurück", schrieb der 33-Jährige. "Vergewaltigung ist ein abscheuliches Verbrechen und gegen alles, das ich bin und woran ich glaube."

Eine US-amerikanische Frau hatte laut ihren Anwälten vergangene Woche eine Zivilklage eingebracht, in der sie Ronaldo einen Übergriff vorwirft. Der betreffende Vorfall soll sich im Juni 2009 in einem Hotel in Las Vegas zugetragen haben, erklärte Kathyrn Mayorga namentlich zitiert dem deutschen Nachrichtenmagazin "Spiegel".

Die Polizei von Las Vegas bestätigte am Montag lediglich, dass ein Fall aus dem Jahr 2009 neu aufgerollt werden soll, nannte aber keine Namen.

Ronaldos Anwälte hatten bereits am Freitag damit gedroht, den "Spiegel" wegen einer "unzulässigen Verdachtsberichterstattung" und Verletzungen der Persönlichkeitsrechte zu verklagen. Ronaldo selbst hatte – ohne ins Detail zu gehen – am Wochenende in einem Video im sozialen Netzwerk Instagram von "Fake News" gesprochen.

Nun äußerte sich Ronaldo etwas klarer. "So sehr ich darauf aus bin, meinen Namen reinzuwaschen, lehne ich es ab, dem von Leuten, die sich selbst auf meine Kosten voranbringen wollen, veranstalteten Medienspektakel Nahrung zu geben", schrieb der Portugiese auf Twitter. "Mein reines Gewissen wird es mir dadurch ermöglichen, in Ruhe auf die Ergebnisse jeglicher und aller Untersuchungen zu warten."

Ronaldo war im Sommer für 112 Mio. Euro Ablöse von Champions-League-Sieger Real Madrid zu Juventus Turin gewechselt. Der 33-Jährige wurde fünfmal zum Weltfußballer des Jahres gewählt und gilt als eine der größten Marken im Sport. Mit Portugals Nationalteam wurde der Rekordtorschütze der Champions League 2016 Europameister. (APA/AFP, 3.10.2018)

  • Ronaldo hat ein "reines Gewissen" und will dem "veranstalteten Medienspektakel keine Nahrung geben."
    foto: reuters/jorge silva

    Ronaldo hat ein "reines Gewissen" und will dem "veranstalteten Medienspektakel keine Nahrung geben."

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