FBI überprüft verdächtige Substanz in Briefen an Pentagon

    3. Oktober 2018, 09:20
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    Medien berichten von Verdacht auf Rizin in Umschlägen, die an Verteidigungsminister Mattis und Admiral Richardson adressiert waren

    Washington – In der Poststelle des US-Verteidigungsministeriums sind mehrere Briefe mit einer verdächtigen Substanz entdeckt worden. Der Stoff sei bei der Prüfung der eingehenden Post gefunden worden, teilte Pentagon-Sprecher Rob Manning am Dienstag mit. Die Umschläge würden nun von der Bundespolizei FBI untersucht.

    Die Vermutung, es handle sich dabei um Rizin, wurde entgegen der ersten Meldung der Deutschen Presse-Agentur vorerst nur von US-Medien geäußert. Rizin gilt als hochgiftiger biologischer Kampfstoff, der bei Anschlägen eingesetzt wird.

    Eingegangene Post in Quarantäne

    Die Umschläge seien an Verteidigungsminister James Mattis und den Kommandeur der Seestreitkräfte, Admiral John Richardson, adressiert gewesen, berichtete CNN unter Berufung auf einen Ministeriumsmitarbeiter. Alle am Montag eingegangene Post befinde sich derzeit in Quarantäne. Es bestehe keinerlei Gefahr für Mitarbeiter des Verteidigungsministeriums. (APA, dpa, red 3.10.2018)

    • In der Poststelle des US-Pentagons sind mehrere Briefe mit einer verdächtigen Substanz entdeckt worden.
      foto: ap / charles dharapak

      In der Poststelle des US-Pentagons sind mehrere Briefe mit einer verdächtigen Substanz entdeckt worden.

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