Grissemann zitiert als Kickl Bundespräsident Van der Bellen zu sich

    3. Oktober 2018, 09:01
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    Der neueste Streich der ORF-Satiriker: Der Innenminister will das Staatsoberhaupt in ein Pensionistenheim abschieben

    Wien – Dienstagabend landete das ORF-Satirikerduo Christoph Grissemann und Dirk Stermann einen neuen Lacherfolg in der Sendung "Willkommen Österreich": Innenminister Herbert Kickl (FPÖ), von Grissemann parodiert, zitiert Bundespräsident Alexander Van der Bellen zu sich – um ihn von einer weiteren Amtszeit abzuhalten.

    Der erste Gag: Van der Bellen, von Stermann gespielt, bittet in Kickls Büro um eine Melange – doch Kickl erklärt ihm barsch, dass es bei ihm im Amt nur kleine und "viele große Braune" gibt.

    Der Sketch in "Willkommen Österreich" zum Nachsehen.

    Danach versucht der fiktive Kickl Van der Bellen, der sich eine anraucht, unter Druck zu setzen – etwa mit 32 Fotos, die belegen sollen, dass das Staatsoberhaupt die Exkremente seines Hunds Chico nicht ordnungsgemäß entsorge. Zwischendurch wirkt der Innenminister auch immer wieder auf den störrischen Bundespräsidenten ein, sich doch in die Pension "Waldesruh" zurückzuziehen.

    Als Kickl Van der Bellen ein Lungenröntgenbild unter die Nase hält, das zeigen soll, wie schlecht es um ihn und auch sein Herz bestellt sei, platzt es aus Van der Bellen heraus: "Ich hab wenigstens ein Herz!"

    Auch Verkehrsminister Norbert Hofer (FPÖ), einst Van der Bellens Konkurrent im Rennen um die Hofburg, hat in dem fast sechsminütigen Sketch einen Auftritt – ebenfalls gespielt von Grissemann. Zum Schluss reicht es dem ständig herumkommandierenden Kickl – er lässt Van der Bellen von seiner Sekretärin, Frau Krupp, hinauskomplimentieren. (Nina Weißensteiner, 3.10.2018)

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