Money Boy: "Das Kabel-Ding ist echt ein Trauma"

    Kolumne10. Oktober 2018, 13:57
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    Michael Hausenblas fragt den Rapper, warum er immer Stress mit seinem Ladekabel hat

    "Ein Ladekabel als 'Bestes Stück' auszuwählen mag nicht besonders originell klingen, bei mir haben die Dinger allerdings wirklich einen ganz besonderen Stellenwert. Das hat damit zu tun, dass ich sie ständig verliere oder sie mir gefladert werden.

    Ein Grund dafür ist, dass die Kabel halt alle gleich ausschauen, und hinter der Bühne kommt es daher oft vor, dass einer glaubt, meins sei seins. Das verhält sich wie mit Feuerzeugen. 30 Kabel sind bestimmt schon verschwunden. Ich hasse es, ohne Saft dazustehen, weil ich süchtig nach meinen Social Networks bin.

    Das Kabel-Ding ist echt ein Trauma. Einmal war ich auf einem internationalen Hip-Hop-Festival mit einer Menge geiler Kollegen, auch aus den USA. Und was passiert mir? Mein Akku war leer, ich konnte also kein einziges Foto machen.

    In Sachen Powerbanks kann ich auch schon eine schöne Menge an Schwund vorweisen. Ich hab mir jetzt ein zweites Handy zugelegt und überlege sogar, mir ein drittes anzuschaffen. Eins davon wird schon geladen sein." (Michael Hausenblas, RONDO, 10.10.2018)

    Weitere "Beste Stücke"

    Money Boy (Sebastian Meisinger) ist am 14. Oktober in der Grellen Forelle in Wien zu sehen.

    • Money Boy: "30 Kabel sind bestimmt schon verschwunden."
      foto: nathan murrell

      Money Boy: "30 Kabel sind bestimmt schon verschwunden."

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