Fähre mit 300 Passagieren in Ostsee manövrierunfähig

    2. Oktober 2018, 15:17
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    Die Rettungsaktion ist nach einer Explosion an Bord angelaufen – Berichte über Feuer an Bord dementiert die Betreiberfirma

    Kaliningrad – Eine Fähre liegt derzeit manövrierunfähig im polnisch-russischen Grenzgebiet der Ostsee, etwa in Höhe Kaliningrad. Ein Sprecher der litauischen Luftwaffe hatte von einer Explosion im Maschinenraum berichtet und gemeldet, es sei ein Feuer ausgebrochen, welches später gelöscht wurde. Auch ein Notruf sei um 12:45 Uhr abgesetzt worden.

    Eine Vertreterin der Betreiberfirma teilte später jedoch mit, es gebe keinen Brand, sondern nur "technische Probleme". Es gebe keine Verletzten und es brenne auch nicht, sagte sie.

    Die Fähre "Regina Seaways" werde ins litauische Klaipėda geschleppt. Die Stadt war auch das Ziel der Reise, die im deutschen Kiel gestartet war. An Bord sollen sich mehr als 300 Passagiere befinden. Russische und litauische Helfer wurden bereits für die Rettungsaktion mobilisiert.

    Ähnlicher Vorfall vor 8 Jahren

    Vor rund acht Jahren war eines der Vorgänger-Schiffe der "Regina Seaways" tatsächlich auf der selben Route in Brand geraten. Auf der "Lisco Gloria" kam es damals vor Fehmarn zu einer Explosion. 28 der 236 Passagiere wurden damals verletzt. Sie retteten sich damals mit Rettungsbooten. (red, 2.10.2018)

    • Ein Exemplarbild der Regina "Seaways"...
      foto: ap

      Ein Exemplarbild der Regina "Seaways"...

    • ...die zwischenzeitlich manövrierunfähig in der Ostsee lag und auf Hilfe wartete.
      foto: apa / afp / lithuanian air force

      ...die zwischenzeitlich manövrierunfähig in der Ostsee lag und auf Hilfe wartete.

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