Vassilakou sieht in Citymaut Steigerung der Lebensqualität

    2. Oktober 2018, 11:27
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    Der Auftrag an die Auftrag Politik sei, die Gesprächsblockade zu beenden, sagt die Wiener Verkehrsstadträtin

    Wien – Angesichts von Medienberichten, dass eine Mehrheit der Bürger für die Einführung einer Citymaut oder ähnlicher Maßnahmen zur Staureduktion in Städten wäre, fühlt sich Wiens Vizebürgermeisterin und Verkehrsstadträtin Maria Vassilakou (Grüne) bestärkt: "Beim Thema Citymaut ist die Bevölkerung schon viel weiter als die Politik", erklärte sie am Dienstag.

    Laut einer aktuellen Studie befürworten 59 Prozent der Österreicherinnen und Österreicher eine Citymaut – "warum? Weil solche Maßnahmen die Lebensqualität deutlich erhöhen", meint Vassilakou. Das Studienergebnis zeige einmal mehr, dass Verkehrsminister Norbert Hofer (FPÖ) "immer noch mit Ansätzen aus den 1960er-Jahren arbeitet". Moderne Verkehrspolitik gehe anders.

    Nächste Absage für Hofer

    Und weiter erklärt Vassilakou in Richtung des Ministers: "Nachdem ihm am Montag seine eigenen ExpertInnen Tempo 100 auf Autobahnen nahegelegt haben, folgt heute die nächste Absage. Diesmal von der Mehrheit der Bevölkerung. Manchmal bedeutet Politik auch, Verantwortung zu übernehmen."

    Mit ihrem Vorschlag meine sie es ernst: "Wenn sich Wien, Niederösterreich, Burgenland und der Bund an einen Tisch setzen und zu verhandeln beginnen, können wir gemeinsam zu einer Lösung für die Ostregion kommen. Das wäre endlich einmal wieder ein großer Wurf."(red, 2.10.2018)

    • "Beim Thema Citymaut ist die Bevölkerung schon viel weiter als die Politik", meint Vassilakou.
      foto: heribert corn

      "Beim Thema Citymaut ist die Bevölkerung schon viel weiter als die Politik", meint Vassilakou.

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