Späte Elternschaft: Was spricht dafür, was dagegen?

    User-Diskussion3. Oktober 2018, 11:00
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    Zuerst Ausbildung, Karriere – und dann Kind: Welche Erfahrungen haben Sie als späte Eltern gemacht?

    Den richtigen Zeitpunkt für Kinder dürfte es wohl nie geben. Anfang 20 fühlen sich viele zu jung, stehen in der Mitte ihrer Ausbildung oder starten gerade ihren beruflichen Werdegang. Ein Kind würde da gar nicht reinpassen. Daher warten viele mit der Familiengründung. Im Durchschnitt war eine Frau, die zum ersten Mal Mutter wurde, im Jahr 1984 24 Jahre alt. 30 Jahre später lag das Durchschnittsalter bei 29 Jahren. Die Statistik Austria erfasst das Alter des Vaters nur bei der Geburt des ersten Kindes der Mutter. Daher lässt sich nicht ausschließen, dass ein Mann davor schon einmal Vater geworden ist.

    Und dann gibt es auch prominente Eltern, die sehr spät noch Kinder bekommen. So zum Beispiel Richard Gere, der mit 69 Jahren noch einmal Vater wurde. Oder Mick Jagger, der mit 73 Jahren noch einmal Vaterfreuden erlebte. Aber auch prominente Mütter gibt es, wie Brigitte Nielson, die mit 54 Jahre eine Tochter zur Welt brachte.

    Frühe oder späte Elternschaft?

    Für User "re-play" spricht einiges dafür, jung Eltern zu werden, aber er sieht auch die Vorteile bei älteren Eltern:

    "Im Allgemeinen sind aber die jüngeren genetischen Voraussetzungen sicher von Vorteil", so User "SauzipfTscheggo":

    "Das einzige Problem, das man damit wirklich hat, ist, dass man das Älterwerden der Kinder in der Regel nicht lange erlebt", schreibt Poster "chacun à son goût":

    Und manchmal kann man sich den Zeitpunkt der Elternschaft nicht aussuchen, wie User "anders einfach/einfach anders" von einem Paar erzählt:

    Wann ist der richtige Zeitpunkt für ein Kind?

    Was heißt es, spät Eltern werden? Wie alt waren Sie, als Sie zum ersten Mal Mutter oder Vater wurden? Wo sehen sie die Vorteile und wo die Nachteile einer späten Elternschaft? (haju, 3.10.2018)

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