Urinbetrug: Ex-Teamspieler Payton für drei Jahre gesperrt

    2. Oktober 2018, 09:54
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    Weil er Klubkollege O'Neal bei einer Dopingkontrolle seinen Urin zur Verfügung gestellt hatte

    Wien – Der österreichische Basketball-Profi Kevin Payton, der zuletzt bei den Traiskirchen Lions unter Vertrag stand, ist wegen eines Verstoßes gegen die Dopingbestimmungen rückwirkend ab 19. Mai 2017 für drei Jahre gesperrt worden. Diese Entscheidung der Österreichischen Anti-Doping-Rechtskommission (ÖADR) wurde am Montag offiziell mitgeteilt.

    Ex-Nationalteamspieler Payton hatte am 18. Mai des Vorjahrs in Wels, wo er damals noch für den WBC gespielt hatte, im Zuge einer Partie der heimischen Basketball-Bundesliga einem Mannschaftskollegen seinen Urin zum Zweck der Abgabe einer falschen Urinprobe bei der Dopingkontrolle zur Verfügung gestellt, der STANDARD berichtete. Die Sperre des 31-jährigen Flügelspielers, der auch zum Ersatz der Kosten des gesamten Verfahrens verpflichtet wurde, endet am 18. Mai 2020.

    WBC-Wels-Spieler Lorenzo O'Neal war bereits im Vorjahr für vier Jahre gesperrt worden. Der Point Guard war damals der "unzulässigen Beeinflussung des Dopingkontrollverfahrens" für schuldig befunden worden. Seine Sperre läuft bis 18. Mai 2021. (APA, 2.10.2018)

    • Kevin Payton galt als großes österreichisches Basketball-Talent. Nach einem verheißungsvollen Beginn seiner Karriere in den USA auf einer Highschool in New Jersey und am College bei den Minnesota Golden Gophers ging es leider wieder zurück nach Österreich in die Bundesliga.
      foto: apa

      Kevin Payton galt als großes österreichisches Basketball-Talent. Nach einem verheißungsvollen Beginn seiner Karriere in den USA auf einer Highschool in New Jersey und am College bei den Minnesota Golden Gophers ging es leider wieder zurück nach Österreich in die Bundesliga.

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