#307: Im Keller

    11. Oktober 2018, 16:00
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    "Was man nicht mehr braucht, verräumt man in den Keller. Aber auch alles, was nicht gesehen werden soll, wird dort verstaut. Der Film erzählt Geschichten von Menschen, die ihren Leidenschaften und Obsessionen im Versteckten nachgehen. Modelleisenbahnen und Kellerbars, Riesenschlangen, Hobbyfunker, Fitnessräume und Waschküchen. Opernarien verhallen im Gewölbekeller, nacktes Fleisch wird geschlagen, und vor lauter Lust wird geschrien." MARKUS KEUSCHNIG

    Menschen und ihre Keller sind ein ganz besonderes Duett. Was Menschen in ihren Kellern und in ihrer Freizeit so tun, erzählt der Film von Ulrich Seidl. Ob unterirdisch, hinter schweren Türen verborgen oder durch steile Treppen in ein alltägliches Jenseits gerückt – in Kellern lauern und lagern Obsessionen, Blasmusik und Opernarien, teure Möbel und billige Herrenwitze.? Ulrich Seidl erzählt so tragische wie komische Geschichten von Sexualität und Schussbereitschaft, Fitness und Faschismus, Peitschenschlägen und Puppen. Nach seiner großangelegten PARADIES-Trilogie kehrt Ulrich Seidl mit IM KELLER zur dokumentarischen Form zurück und nimmt uns mit auf eine schrecklich unterhaltsame Nachtmeerfahrt durch das Souterrain der Wohnzimmerseelen.

    Ö 2014

    REGIE: Ulrich Seidl
    IDEE UND KONZEPT: Ulrich Seidl, Veronika Franz
    PRODUZENT: Ulrich Seidl
    KAMERA: Martin Gschlacht, Hans Selikovsky, Wolfgang Thaler
    TON: Ekkehart Baumung
    SCHNITT: Christoph Brunner
    MIT: Fritz Lang, Alfreda Klebinger, Manfred Ellinger, Inge Ellinger, Josef Ochs, Alessa Duchek, Gerald Duchek, Cora Kitty, Peter Vokurek, Walter Holzer u. v. m.

    DOKUMENTARFILM

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