"Cyberpunk 2077" soll der Spieleindustrie zeigen, "wie es gemacht wird"

    28. September 2018, 12:20
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    Hersteller CD Projekt Red will sich vor politischen Aussagen nicht sträuben

    Bis zur Veröffentlichung des Sci-Fi-Actionrollenspiels "Cyberpunk 2077" wird es noch eine ganze Weile dauern. Nach der ersten vielbeachteten Demo spuckt Hersteller CD Projekt Red allerdings jetzt schon große Töne. "Ein Aspekt unseres Unternehmens war immer, dass wir der Videospielindustrie zeigen wollen, wie es gemacht wird", sagt Quest-Designer Patrick Mills in einem Interview mit dem Magazin "Edge". "Wir wollen die Spielebranche verändern. Wir wollen sagen: Wir können Dinge anders machen, wir müssen sie nicht so machen. Es ist unser Motto: Wir sind Rebellen."

    Offensichtliche Zusammenhänge

    Dazu gehöre neben den ganzen technischen und spielerischen Aspekten auch die Thematisierung komplexer und potenziell kontroverser Inhalte. "Während andere Studios sagen 'Oh nein, nein, nein, da gibt es keinen politischen Zusammenhang', sagen wir: 'Ja, es gibt einen.' Das ist nicht unbedingt, was du erwarten würdest, und wir werden nicht sagen, was wir genau damit ausdrücken wollen – es liegt an dir, das zu entscheiden, wenn du es spielst. Aber 'Cyberpunk' ist im heutigen Kontext extrem relevant."

    Megakonzerne und Superreiche

    Welche politischen Kommentare sich CD Projekt Red erlaubt, geht bereits aus der ersten Demo hervor. So findet man sich als Söldner in einer dystopischen Zukunft einer transhumanen Gesellschaft wieder, die von Megakonzernen kontrolliert wird und in der wenige Superreiche über die arme Masse hinwegregieren. (red, 28.9.2018)

    cyberpunk 2077
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      foto: cyberpunk 2077

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