Streaming: Jüngere kennen CDs nur mehr aus Erzählungen

    27. September 2018, 10:26
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    Streaming-Dienste wie Spotify lösen Tonträger immer schneller ab

    CD-Stapel neben der Stereoanlage? Gerade Jüngere kennen das allenfalls aus Filmen oder den Erzählungen ihrer Eltern. Musik kommt für sie aus dem Smartphone, per Streaming können sie unter Millionen Titeln zum monatlichen Festpreis wählen. Jeder zweite Internetnutzer (50 Prozent) in Deutschland streamt derzeit Musik, unter den 14- bis 29-Jährigen sind es sogar zwei Drittel (63 Prozent). Vor gerade einmal fünf Jahren war Musikstreaming dagegen noch eine Randerscheinung, erst 9 Prozent der Internetnutzer verwendeten entsprechende Angebote.

    Streaming in Österreich weiterhin auf Überholspur

    In Österreich hat der digitale Markt die physischen Tonträger im ersten Halbjahr dieses Jahres erstmals überholt. Dienste wie Spotify und Co erzielten ein Umsatzplus von 61,1 Prozent und erwirtschafteten 23,2 Mio. Euro.

    foto: apa
    In Europa gestartet.

    Eine Tendenz in diese Richtung hat sich bereits in den vergangenen Jahren abgezeichnet. So freute sich die österreichische Musikwirtschaft beispielsweise angesichts der Zahlen für 2017 über das erste Wachstum nach langer Durststrecke, wobei der Digitalsektor und insbesondere Streamingangebote maßgeblich für die Trendwende verantwortlich waren.

    Europäische Unternehmen

    Einen entscheidenden Anteil an diesem rasanten Aufstieg hat die schwedische Musikstreaming-Plattform Spotify. Sie ist vor zehn Jahren, am 7. Oktober 2008, gestartet und seit Anfang 2018 an der Börse notiert. Ein weiteres Beispiel für eine erfolgreiche europäische Musikstreaming-Plattform ist Deezer, die sogar kurz vor Spotify an den Start ging. (red, 27.9. 2018)

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    Spotify

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      foto: standard/fischer

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