Thomas Gottschalk fordert die Jugend heraus

    27. September 2018, 10:15
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    Ein Jugendaufstand sei fällig, meint der Entertainer. Aber so lange es dafür keine App gebe, sehe er diesbezüglich schwarz

    Hamburg – TV-Entertainer Thomas Gottschalk (68) sieht Parallelen zwischen den "wilden 68ern" und heute. "Ein Aufstand der Jugend wäre wieder mal fällig", meinte der ehemalige "Wetten, dass..?"-Gastgeber. "Aber solange es dafür keine App auf dem Smartphone gibt, sehe ich schwarz. Wir waren insgesamt etwas kritischer, aber auch wesentlich fröhlicher als die 18-Jährigen von heute", führte er weiter aus.

    Gottschalk räumte aber auch ein, dass seine rebellische Seite eher unterentwickelt gewesen sei. "Ich habe weder revoltiert noch demonstriert, was in Kulmbach ohnehin nicht üblich war. Mein Aufstand gegen die herrschende Klasse hat sich darin erschöpft, dass ich rumgemault habe, weil ich mir die Haare nicht so lang wachsen lassen durfte, wie ich wollte." (APA, dpa, 27.9.2018)

    • Gottschalk besuchte im September Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP). Die Jugend von heute sei weniger fröhlich als zu seiner Zeit, meint Gottschalk. Er wünscht sich von ihr einen Aufstand.
      foto: apa/bka/jakob glaser

      Gottschalk besuchte im September Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP). Die Jugend von heute sei weniger fröhlich als zu seiner Zeit, meint Gottschalk. Er wünscht sich von ihr einen Aufstand.

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