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    Der Megatrend namens Vielfalt

    27. September 2018, 09:18

    Digitalisierung, Globalisierung, ein laufender Wertewandel und der vielzitierte demografische Wandel – all diese Themen lassen sich unter dem Sammelbegriff "Megatrends" zusammenfassen und bilden die relevanten Trends unserer Zeit.

    Betrachtet man die Bevölkerungsentwicklung, so sehen wir einerseits eine wachsende Weltbevölkerung und andererseits eine schrumpfende Bevölkerung in den westlichen Industrie-Nationen. Wir erleben alternde Gesellschaften und anwachsende Migrationsströme, weltweite Urbanisierung und globale Landflucht. Die Globalisierung drängt Unternehmen zu stetigem Wachstum, zu Internationalisierungsmaßnahmen und vor allem zu einer Beschäftigung mit Diversität im Innen wie im Außen.

    Die Notwendigkeit, die Resilienz von Unternehmen zu stärken, ist wichtiger denn je. Die Wirtschaft hat heute auf gravierende Veränderungen zu reagieren und muss sich – um weiterhin am Weltmarkt bestehen zu können – diesen Auswirkungen proaktiv stellen.

    Die Wichtigkeit des Themas wird von allen Seiten unterstrichen und mehr denn je zum Thema gemacht: So beschäftigte sich u.a. auch das europäische Forum Alpbach im Jahr 2018 mit dem Generalthema "Diversität und Resilienz". Konkret geht es darum, zu diskutieren, wie man mit Hilfe von Diversität die Resilienz stärken kann, um so widerstandsfähige gesellschaftliche Systeme zu schaffen. Diese Systeme – sei es die Wirtschaft, die Politik oder die Gesellschaft als Ganzes – sollen imstande sein, rasch auf Veränderungen zu reagieren und Wandel sowie Umbrüche besser zu steuern.

    Dass Diversität kein Nischenthema ist, zeigt sich spannenderweise auch am Anlagemarkt. Die Analysten der Deutschen Bank, dem größten deutschen Geldinstitut, gehen sogar davon aus, dass das Thema Vielfalt einen ähnlichen Anlageschub wie der Pariser Klimagipfel 2015 auslösen könnte. Es wird angenommen, dass in den kommenden Jahren bis zu 120 Milliarden Euro in Anlageinstrumente fließen werden, die die Themen Chancengleichheit und Diversität ernst nehmen. Befeuert werden diese Annahmen zusätzlich durch die Ankündigung der europäischen Aufsichtsbehörde ESMA (European Securities and Markets Authority), die Angaben in den Jahresabschlüssen bezüglich Diversität genau sichten möchte.

    Der Anstoß für die Veränderung kommt von der Europäischen Union. Im November 2014 wurde die Richtlinie 2014/95/EU zur verpflichtenden Nachhaltigkeitsberichterstattung im Amtsblatt der EU veröffentlicht. Durch die sogenannte "CSR-Richtlinie" sollen Unternehmen in ihren Lageberichten verpflichtend über Umwelt-, Sozial-, und ArbeitnehmerInnenbelange sowie Diversitätsstrategien im Lagebericht berichten und damit die Transparenz über ökologische und soziale Aspekte von Unternehmen in der EU erhöhen.

    Auch in der heimischen Wirtschaft wird "Diversity und Inclusion" zunehmend als strategisch relevantes Thema wahrgenommen und hat vielfach den Sprung in die Geschäftsleitungsetagen geschafft. Es führt auf allen Ebenen zu einem Umdenken und zu thematischer Auseinandersetzung mit Diversität: Führungskräfte beschäftigen sich mit neuen Führungsstilen und der Unterschiedlichkeit ihrer Belegschaft, der Vertrieb passt Absatzkanäle entsprechend sich wandelnder Infrastrukturen an, das Marketing reagiert mit zielgruppenspezifischer Kommunikation auf sich verändernde Kundenstrukturen und das HR-Management kämpft im sogenannten War for Talents gleichzeitig auf mehreren Fronten (Alterung und Internationalisierung der Belegschaft, Fachkräftemangel, Steigerung der Arbeitgeberattraktivität, Familienfreundlichkeit, Generationenmanagement etc.) um die Gunst der ArbeitnehmerInnen.

    Die steigende Relevanz des Themas gerade auch in Bezug auf Migration ist Anlass zahlreicher Untersuchungen. Eine aktuelle Studie der Beratungs- & Kommunikationsagentur brainworker zeigt auf, inwiefern kulturelle Diversität für Unternehmen in Österreich relevant ist und welche Maßnahmen bereits in welchem Ausmaß durchgeführt werden. Darüber hinaus haben wir die Chancen und Herausforderungen der heimischen Betriebe in Bezug auf kulturelle Vielfalt zusammengefasst, um praxisnahe Handlungsempfehlungen für Unternehmen und Institutionen abzuleiten.



    Die gesamte Studie steht unter www.kulturellevielfalt2018.at zum Download bereit.

    • Die Globalisierung drängt Unternehmen zu stetigem Wachstum, zu Internationalisierungsmaßnahmen und vor allem zu einer Beschäftigung mit Diversität im Innen wie im Außen.
      foto: brainworker - vielfalt kommunizieren/apa-fotoservice/juhasz

      Die Globalisierung drängt Unternehmen zu stetigem Wachstum, zu Internationalisierungsmaßnahmen und vor allem zu einer Beschäftigung mit Diversität im Innen wie im Außen.

    • Eine aktuelle Studie der Beratungs- & Kommunikationsagentur brainworker zeigt auf, inwiefern kulturelle Diversität für Unternehmen in Österreich relevant ist.
      foto: brainworker - vielfalt kommunizieren/apa-fotoservice/juhasz

      Eine aktuelle Studie der Beratungs- & Kommunikationsagentur brainworker zeigt auf, inwiefern kulturelle Diversität für Unternehmen in Österreich relevant ist.

    • Auch in der heimischen Wirtschaft wird "Diversity und Inclusion" zunehmend als strategisch relevantes Thema wahrgenommen und hat den Sprung in die Geschäftsleitungsetagen geschafft.
      foto: brainworker - vielfalt kommunizieren/apa-fotoservice/juhasz

      Auch in der heimischen Wirtschaft wird "Diversity und Inclusion" zunehmend als strategisch relevantes Thema wahrgenommen und hat den Sprung in die Geschäftsleitungsetagen geschafft.

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