Bremer "Tatort"-Kommissare nehmen Abschied ohne Tränen

    26. September 2018, 16:42
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    Sabine Postel und Oliver Mommsen stehen ein letztes Mal für die Krimireihe vor der Kamera

    Bremen – Sabine Postel und Oliver Mommsen stehen ein letztes Mal als Bremer "Tatort"-Kommissare vor der Kamera. Tränen würden dabei aber nicht fließen, sagte Postel am Mittwoch in einer Drehpause. "Wir haben beschlossen, dass wir jeden Tag unglaublich genießen. Und die Trauer sparen wir uns noch ein bisschen auf."

    Seit 21 Jahren ermittelt Postel als Hauptkommissarin Inga Lürsen im Bremer "Tatort". Mommsen ist als Nils Stedefreund seit 17 Jahren dabei. "Es ist ein permanentes Abschiednehmen", sagte Mommsen. Er werde jede Autofahrt, jedes Zücken des Dienstausweises voll auskosten. Die größte Herausforderung bei den Dreharbeiten seien in den vergangenen Jahren die Kälte und das lange Warten gewesen. Man müsse ständig konzentriert sein, sagte Mommsen. "Und das irgendwo auf dem Deich."

    Noch bis Ende Oktober laufen die Dreharbeiten für die Folge "Wo ist nur mein Schatz geblieben?". In ihrem letzten Fall geht es um den Mord an einer jungen Frau. Lürsen und Stedefreund werden dabei immer mehr in ein Netz aus Korruption und Erpressung verwickelt – bis sogar ihre Zusammenarbeit infrage steht. Ob es einen Abgang mit großem Knall gibt, wollten die beiden nicht verraten. Die Episode soll voraussichtlich im Frühjahr ausgestrahlt werden. Wer nach ihrem Abschied künftig im Bremer "Tatort" ermittelt, steht nach Angaben von Radio Bremen noch nicht fest. (APA, dpa, 26.9.2018)

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