"Rechtsradikale Neonazi-Postille": "Alles Roger?" klagt Thomas Drozda

    26. September 2018, 11:35
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    Der Streitwert liegt bei 35.000 Euro

    Wien – Das rechte Monatsmagazin "Alles Roger?" hat beim Handelsgericht Wien Klage gegen den SPÖ-Abgeordneten und -Mediensprecher Thomas Drozda eingebracht. Das gab das Magazin am Mittwoch bekannt. Drozda hatte Ende August in einem Interview mit der APA kritisiert, dass die FPÖ-Ministerien "in rechtsradikalen Neonazi-Postillen" inserieren würden. Konkret nannte er Schaltungen des Verkehrs-, Innen- und Beamtenministeriums in Medien wie dem "Wochenblick" und "Alles Roger?".

    "Alles Roger?" habe seit "Bestehen niemals rechtsradikale oder Neonazi-Inhalte publiziert, heißt es in der Aussendung. Der Streitwert liegt bei 35.000 Euro.

    "Alles Roger?" stuft sich selbst als "Mitte-rechts" ein, das Dokumentationsarchiv des österreichischen Widerstandes bezeichnet das Magazin als "tendenziell antisemitisch". (red, 26.9.2018)

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