Schweizer Fußballfans warfen Playstation-Gamepads aufs Spielfeld

    25. September 2018, 11:01
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    Aus Protest gegen E-Sports-Investitionen

    Schweizer Fußballfans haben mit einem Protest gegen die zunehmenden Investitionen der Vereine in E-Sports ein Ligaspiel vorübergehend zum Stillstand gebracht. Die "Ultras" des Teams Young Boys hatten beim Match ihrer Mannschaft am vergangenen Sonntag gegen Basel in Minute 15 Tennisbälle und Spielcontroller auf das Feld geworfen.

    Kampf gegen den Trend

    Gleichzeitig hielten die erzürnten Anhänger ein riesiges Plakat mit einem "Pause"-Zeichen hoch. Die Message: Hardcore-Fußballfans wollen mit E-Sports nichts zu tun haben.

    Wenngleich Young Boys selbst noch nicht in E-Sports investiert ist, haben bereits mehrere Teams in der Schweiz wie auch weltweit professionelle Videospieler unter Vertrag – so auch Basel.

    Der Sender RTS Sport hat den Protest festgehalten.

    Die Logik hinter dem Protest

    Die Kritik der Fans zufolge sähe man es lieber, wenn ihre Klubs mehr in den Fußball und nicht in virtuelle Sportarten investieren würde. Der Protest hat kurzfristig zumindest eine Auswirkung. Das aus dem Konzept gebrachte Team Basel verlor die Partie mit 1:7. (red, 25.9.2018)

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    Quelle

    AP

    • Controller und Tennisbälle stoppten das Spiel.
      foto: rts sport

      Controller und Tennisbälle stoppten das Spiel.

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