830 Kika/Leiner-Mitarbeiter werden arbeitslos

    21. September 2018, 21:20
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    Geschäftsführung und Betriebsrat hatten sich erst kürzlich auf einen Sozialplan geeinigt

    Wien/St. Pölten – Bei den Möbelketten Kika und Leiner werden von den 1.121 Mitarbeitern, die österreichweit vorsorglich zur Kündigung angemeldet waren, 830 nun tatsächlich ihre Jobs verlieren. Per 17. September habe die Geschäftsleitung der Einrichtungshäuser die ersten betroffenen Mitarbeiter darüber informiert, teilte das AMS Niederösterreich laut "orf.at" mit.

    Wirksam werden die Kündigungen laut AMS für die ersten Mitarbeiter in den kommenden sechs Wochen, für die Mehrzahl zu Jahresende oder im Frühjahr 2019. "Wir sind in engem Kontakt mit der Personalleitung von Kika/Leiner, da es nicht auszuschließen ist, dass es zu weiteren Freisetzungen kommen könnte", zitiert "orf.at" den Landesgeschäftsführer des AMS Niederösterreich, Sven Hergovich. Es gebe aber beim AMS bereits viele Anfragen von Unternehmen, die an den Mitarbeiterinnen interessiert seien, sagte Hergovich im ORF-"Morgenjournal" am Samstag.

    Erst kürzlich einigten sich Geschäftsführung und Betriebsrat auf einen Sozialplan für insgesamt mehr als 1.100 Beschäftigte. (APA, red, 21.9.2018)

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