Pakistans Premier Khan will Dialog mit Indien

    20. September 2018, 14:12
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    Treffen der Außenminister beider Länder am Rande der Generaldebatte der UN-Vollversammlung in New York Ende September

    Islamabad/Neu-Delhi – Der pakistanische Ministerpräsident Imran Khan hat in einem Brief an den indischen Premier Narendra Modi die Wiederaufnahme von Friedensgesprächen angeregt. Dies bestätigte der Sprecher des pakistanischen Außenministeriums, Mohammad Faisal, über den Kurznachrichtendienst Twitter.

    Der Brief Khans sei eine Antwort auf ein Schreiben Modis von Anfang September. In diesem hatte Modi zu einer konstruktiven Zusammenarbeit der beiden Länder aufgerufen. "Premier Khan hat positiv auf Premier Modi reagiert und seine Ansichten erwidert", sagte Faisal. "Lasst uns reden und alle Probleme lösen", sagte Faisal weiter.

    Ministertreffen

    Der Sprecher des indischen Außenministeriums, Raveesh Kumar, erklärte am Donnerstag in Neu Delhi, es werde auf Wunsch Pakistans ein Treffen der Außenminister beider Länder am Rande der Generaldebatte der UN-Vollversammlung in New York Ende September geben. Medienberichten zufolge hatte Khan dazu aufgerufen. Das Treffen stelle allerdings keine Wiederaufnahme eines Dialogs dar, sagte Kumar.

    Der sogenannte "Composite Dialogue" zwischen den Erzrivalen Pakistan und Indien war in den 1990er-Jahren initiiert worden. Er wurde aber nach Terrorangriffen auf die indische Stadt Mumbai im Jahr 2008, bei denen mehr als 160 Menschen getötet wurden, eingestellt. Indien machte die aus Pakistan heraus agierende Terrorgruppe Lashkar-e Toiba dafür verantwortlich. (APA, 20.9.2018)

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