Norwegerin dokumentiert Drillings-Schwangerschaft auf Instagram

    19. September 2018, 16:12
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    Schwangerschaftsstreifen, Ängste und große Freude – eine Instagram-Nutzerin zeigt ehrlich, wie es ist, mit Drillingen schwanger zu sein

    Eine Schwangerschaft ist fordernd, das gilt schon, wenn eine Frau nur ein Kind bekommt. Was der weibliche Körper leisten kann, wenn gleich drei Babys im Bauch heranwachsen, dokumentiert eine Norwegerin auf Instagram.

    Die 36-Jährige, die mit ihrem Mann und ihrem zwei Jahre alten Sohn in Dänemark lebt, begann ihre digitalen Aufzeichnungen am Tag vor dem entscheidenden Ultraschall. Das zweite Bild auf dem Account @triplets_of_copenhagen zeigt die werdende Mutter auf dem Heimweg vom Krankenhaus. "Es sind DREI!", und sie sei "total schockiert", schreibt sie darunter.

    Seither bekamen ihre Follower fast wöchentlich ein Bild des immer größer werdenden Babybauchs, von Ultraschallbildern, Babyvorbereitungen und gemeinsamen Aktivitäten der noch kleinen Familie zu sehen. Dabei beschönigt die werdende Mama – wie auf Instagram sonst oft üblich – nichts. Sie postete Bilder von sich im Spitalbett nach einer Schwindelattacke, zeigte ihre Schwangerschaftsstreifen und berichtete, dass sie sich in der Schwangerschaft oft traurig und einsam fühle.

    Vor allem ihr Babybauch beeindruckt und hat der Norwegerin mittlerweile fast 200.000 Follower auf Instagram eingebracht. In einem Video dreht sie sich in der 33. Schwangerschaftswoche vor der Kamera und beschreibt ihren Bauch als "wirklich groß, so stark gedehnt und außerdem richtig schwer". Die Empfängnis ihrer Babys sei übrigens auf natürlichem Wege erfolgt, erklärt sie in einem anderen Posting.

    Vor allem gegen Ende der Schwangerschaft habe sie nur mehr wenig schlafen können, weil ihre Kinder – zwei Mädchen und ein Bub – in ihrem Bauch so aktiv gewesen seien, schreibt sie und zeigt davon ebenfalls ein Video. "Ich stoße jetzt an meine Grenzen und zähle die Tage bis zur Geburt. Mein Bauch fühlt sich so voll und gedehnt an, im Bett muss ich ihn mit den Händen anheben, um mich umdrehen zu können."

    Vergangene Woche war es dann so weit. Iben, Agnes und Filip kamen gesund zur Welt. "Wir sind so glücklich und erleichtert", schreibt die frischgebackene Mutter unter ihr Bild.

    Und auch nach der Geburt zeigt sie ungeschönt, was Mütter "durchmachen müssen". In den ersten Tagen habe sie wegen der extremen Schmerzen der Kaiserschnittwunde kaum aufstehen können, außerdem drehe sich ihr Darm ständig "wie eine Schlange" und verursache starke Schmerzen.

    Ihr aktuellster Eintrag zeigt die drei Neugeborenen schlafend. "Wir sind so verliebt in unseres Miniaturbabys. Sie waren schon nach dem zweiten Tag ohne elektronische Überwachung. Wahre Champions!", steht darunter. (bere, 19.9.2018)

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