Berry Handpies: Minipies mit Beerenfülle

    Ansichtssache19. September 2018, 12:30
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    Die kleinen Pies lassen sich je nach Saison mit diversen Früchten füllen

    Die Miniversion des amerikanischen Pies lässt sich gut einpacken und mitnehmen. Aber das ist nicht der einzige Vorteil dieser Pie-Variante. Für jene, die bei Pies gerne den blättrig-mürben Teig essen, bietet diese handliche Variante ein höheres Teig-zu-Füllung-Verhältnis. Die Füllung kann je nach Saison geändert werden. Hier habe ich eine Mischung aus Brombeeren, Heidelbeeren, Ribiseln und Himbeeren verwendet. Je nach Beerensorte die Zuckermenge anpassen. Wichtig ist, dass die Füllung gut eingedickt ist, denn sonst wird das Füllen mühsam.

    Zutaten:

    Teig (für ca. 13 Pies je 7,5 cm):
    180 g kalte Butter
    300 g glattes Mehl (W 480)
    30 g Zucker (ca. 3 gestrichene EL)
    3/4 TL Salz (3 g)
    80 ml Eiswasser (ca. 8 EL)

    Zum Bepinseln:
    1 Dotter mit 1 EL Milch verrührt

    Füllung:
    250 g frische oder gefrorene Beeren nach Saison
    1 EL Zitronensaft
    40 g (ca. 4 gestr. EL) Zucker (je nach Beerensorte anpassen)
    1 gestr. EL (8 g) Maisstärke
    Prise Salz

    Tipp: Es wird nur rund die Hälfte der Füllung benötigt. Der Rest kann wie Marmelade verwendet werden und passt auch gut zu Käse. Die Füllung lässt sich gut im Voraus zubereiten.

    foto: ursula schersch

    Die kalte Butter klein würfeln und kurz in den Gefrierschrank stellen, während die restlichen Zutaten vorbereitet werden, damit sie für die weitere Verarbeitung schön kalt ist.

    Mehl, Zucker und Salz in einer großen Schüssel gut vermengen. Die kalten Butterstücke mit den Fingerspitzen (oder im Blitzhacker) in die Mehlmischung einarbeiten, bis eine grob-bröselige Masse entsteht.

    80 ml (ca. 8 EL) Eiswasser mit einem Löffel unter die Mehlmischung mengen. Die bröselige Masse rasch zu einem Teig kneten, damit die Butter nicht schmilzt.

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    foto: ursula schersch

    Den Teig zu einer tellergroßen Scheibe flachdrücken, auf einen bemehlten Teller geben und leicht mit Mehl bestreuen. Den Teig mit Frischhaltefolie einpacken und eine Stunde im Kühlschrank rasten lassen.

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    foto: ursula schersch

    Zucker und Stärke in einer kleinen Schüssel gründlich vermengen (so klumpt die Stärke nicht).

    Die Beeren mit dem Zitronensaft und einer Prise Salz erhitzen, bis die Früchte Wasser lassen, dann die Zucker-Stärke-Mischung einrühren. So lange bei niedriger bis mittlerer Hitze köcheln lassen, bis die Fruchtmasse deutlich eingedickt ist – meist nur einige Minuten.

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    foto: ursula schersch

    Die Füllung in eine kleine Schüssel umfüllen und abkühlen lassen. Abgekühlt soll die Masse eine Konsistenz wie Marmelade haben.

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    foto: ursula schersch

    Den Teig mit einem Nudelholz auf einer gut bemehlten Arbeitsfläche unter oftmaligem Bemehlen und Wenden auf 30 x 45 cm ausrollen (ca. 3–4 mm dünn). Vor dem Ausstechen sichergehen, dass die Unterseite gut bemehlt ist.

    Mit einem Ausstecher (hier: 7,5 cm) oder einem Glas Kreise aus dem Teig stechen.

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    foto: ursula schersch

    1 gehäuften TL der Füllung auf die Hälfte der Kreise geben. Die Ränder mit Wasser befeuchten und die restlichen Teigkreise darauflegen. Die Ränder gut festdrücken und dann mit einer Gabel andrücken. Die fertigen Pies auf ein mit Backpapier belegtes Backblech legen. Die Teigreste können nochmals ausgerollt und ausgestochen werden.

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    foto: ursula schersch

    Wenn alle Pies auf dem Blech platziert sind, mit der Dotter-Milch-Mischung bepinseln.

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    foto: ursula schersch

    Anschließend mit einer Schere einige kleine Schnitte in den Teig schneiden, damit beim Backen der Dampf entweichen kann.

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    foto: ursula schersch

    Die Pies im vorgeheizten Backofen bei 180 °C Heißluft backen, bis sie goldbraun sind, rund 12–15 Minuten.

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    foto: ursula schersch

    Etwas abkühlen lassen und genießen.

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    foto: ursula schersch

    Die Pies schmecken am besten am Backtag, danach wird der Teig weich. Gutes Gelingen! (Ursula Schersch, 19.9.2018)

    Das Rezept zum Ausdrucken

    Link zum Blog der Autorin: tasteoftravel.at

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