Südkoreas Präsident Moon bei drittem Korea-Gipfel in Pjöngjang

    18. September 2018, 06:02
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    Zum dritten Mal in diesem Jahr ist der südkoreanische Präsident mit dem nordkoreanischen Diktator Kim zusammengetroffen

    Pjöngjang – Der südkoreanische Präsident Moon Jae-In ist am Dienstag zum dritten innerkoreanischen Gipfeltreffen in diesem Jahr in der nordkoreanischen Hauptstadt Pjöngjang eingetroffen. Machthaber Kim Jong-un begrüßte ihn am Flughafen mit Umarmungen. Hunderte Nordkoreaner winkten mit Flaggen der Koreanischen Halbinsel und Nordkoreas.

    Moon will im festgefahrenen Streit über das nordkoreanische Atomprogramm zwischen Nordkorea und der US-Regierung vermitteln. Die Begegnung steht unter dem Zeichen wachsender Zweifel, ob Kim sein US-Präsident Donald Trump gegebenes Versprechen zur atomaren Abrüstung einhält.

    Zweifel an Nordkoreas Zusagen

    Erst am Montag zeigten sich die Vereinten Nationen skeptisch: Es gebe weiter Anzeichen dafür, dass Nordkorea sein Atom- und Raketenprogramm vorantreibe, sagte die UN-Chefin für politische Angelegenheiten, Rosemary DiCarlo.

    Angaben aus südkoreanischen Regierungskreisen zufolge will Moon bei dem Gipfeltreffen einen Vorschlag unterbreiten, der einen konkreten Rahmen für die atomare Abrüstung Nordkoreas mit einer Erklärung zur formellen Beendigung des Kriegszustandes in Korea kombiniert. Auf der Koreanischen Halbinsel herrscht seit 1953 ein Waffenstillstand, einen Friedensvertrag gibt es noch nicht. Moon bleibt bis Donnerstag in Pjöngjang. (Reuters, 18.9.2018)

    • Umarmungen in Korea.
      foto: pyeongyang press corps/pool via reuters

      Umarmungen in Korea.

    • Die beiden Präsidenten auf dem Flughafen von Pjöngjang
      foto: ap

      Die beiden Präsidenten auf dem Flughafen von Pjöngjang

    • Autokorso in Pjöngjang.
      foto: pyeongyang press corps/pool via reuters

      Autokorso in Pjöngjang.

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