Technologieminister Hofer: "Wenn ich gehackt werde, werde ich halt gehackt"

    16. September 2018, 14:11
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    Im Interview mit der "Presse" gibt Hofer an, noch in seiner Amtszeit Versuche mit Drohnentaxis sehen zu wollen

    Verkehrs- und Technologieminister Norbert Hofer (FPÖ) macht sich keine großen Sorgen, abgehört und überwacht zu werden. "Ich habe keine großen Geheimnisse, wenn ich gehackt werde, werde ich halt gehackt", sagt Hofer im Interview mit "Die Presse". Ausgangspunkt der Frage war Hofers Leidenschaft für smarte Lautsprecher, er soll in fast jedem Zimmer "eine Alexa" (gemeint: einen Amazon Echo) stehen haben.

    "Nichts zu verbergen"

    Die Verbindung zwischen fehlenden Geheimnissen und keiner Angst vor Überwachung ist regelmäßig bei Aussagen führender Politiker zu beobachten. Auch der damalige Kanzler Werner Faymann (SPÖ) meinte einst, angesprochen auf die NSA-Überwachung, er habe "nichts zu verbergen". Datenschützer sehen derartige Argumentationsmuster als problematisch an, da einerseits fast jeder Mensch Platz für seine Privatsphäre benötigt, andererseits die Frage, was zu verbergen ist, von den politischen Rahmenbedingungen abhängt.

    Drohnentaxis

    In dem Interview betont Hofer, Verkehrsminister bleiben zu wollen. Große Erwartungen setzt er in Drohnentaxis. Erste Versuche damit sollen noch in seiner Amtszeit – gemeint ist wohl bis 2022 – durchgeführt werden. In zehn Jahren hofft Hofer, bereits mittels Drohne reisen zu können. (red, 16.9.2018)

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    DiePresse

    • Technologieminister Norbert Hofer hat keine Angst vor Hackern
      foto: apa/neubauer

      Technologieminister Norbert Hofer hat keine Angst vor Hackern

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