"Fortnite" wird hundertfach als Scheidungsgrund genannt

    16. September 2018, 12:26
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    Laut einem Online-Scheidungsdienst wird das Spiel allein 2018 in Großbritannien über 200 Mal als Grund für eine Trennung zitiert

    Immer wieder sorgen süchtigmachende Onlinespiele für spektakuläre Schlagzeilen. Nach "World of Warcraft" und "Minecraft" war es heuer besonders "Fortnite", das in den Fokus von besorgten Eltern und Kulturpessimisten gelangt ist. Laut "Divorce Online", einem britischen Rundum-Dienst für Scheidungen, soll "Fortnite" aber tatsächlich bei einigen Paaren den Haussegen schief hängen haben lassen.

    Über 200 Scheidungsanträge

    Der Service berichtet, dass er allein heuer schon 200 Scheidungsanträge bekommen hat, in denen "Fortnite" als Hauptgrund genannt wird. Auch wenn man die Aussendung mit etwas Skepsis sehen muss, ist die nackte Zahl beeindruckend. Geht man von einer Repräsentativität aus, wären das fünf Prozent aller Scheidungsanträge in Großbritannien. Freilich kann man nun argumentieren, dass Paare, bei denen ein Partner "Fortnite" spielt, eher auf Online-Scheidungsdienste zurückgreifen und die Zahlen daher verzerrt sind.

    Berichte über eine "Fortnite"-Sucht bei Kindern, aber auch Erwachsenen haben indes immer wieder die Runde gemacht. (red, 16.9.2018)

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      foto: apa/afp

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